Kantonsspital Baden: «Chapeau!»

Der Urologe Kurt Lehmann wird für seine Verdienste geehrt und mit 61 Jahren zum Chefarzt befördert.

, 16. Mai 2018 um 10:05
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Der Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baden (KSB) hat Kurt Lehmann per 1. Juni 2018 zum Chefarzt ernannt, wie das KSB mitteilt. Der gebürtige Berner führt die Klinik Urologie am KSB seit 1999. 
«Bewundernswert ist, wie Kurt Lehmann in all den Jahren mit der technischen Entwicklung Schritt gehalten hat», sagt CEO Adrian Schmitter. Lehmann gelte als Meister des offenen Eingriffs, sei aber mittlerweile sehr versiert im Umgang mit dem neusten Modell des Da-Vinci-Roboters, den das KSB vor einem Jahr angeschafft hat. «Diese Leistung verdient höchste Anerkennung. Chapeau!», so Schmitter.

Überwachen statt operieren

Antonio Nocito, Direktor des Departements Chirurgie am KSB, betont Lehmanns Geschick, bei Prostatakrebs die optimale Balance zwischen operativen Eingriffen und organerhaltender Behandlung zu finden. «Gerade mit der Einführung und Entwicklung der so genannten Active Surveillance, also der aktiven Überwachung des Karzinoms, hat Kurt Lehmann wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Urologie am KSB sehr innovativ positioniert hat.» Die Methode der aktiven Überwachung wurde von Kurt Lehmann bereits um die Jahrtausendwende ein erstes Mal angewendet. 
Vor seinem Wechsel ans KSB arbeitete Lehmann als Oberarzt an der Urologischen Universitätsklinik beider Basel. 1994 erlangte er den Facharzt-Titel für Urologie. Das Medizinstudium absolvierte er an der Universität Zürich. 
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