Auf dem «Campus Biotech» in Genf steht neu ein Zentrum für Genomik-Forschung. Die Gründung des Zentrums ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der ETH Lausanne (EPFL), der Universität Genf und dem Universitätsspital Genf (HUG).
Das Genomzentrum soll einen Beitrag an die personalisierte Gesundheit und die Präzisionsmedizin der Zukunft leisten. Dies geht
aus einer gemeinsamen Medienmitteilung der drei Institutionen hervor.
Für alle Spitäler
Die Genetik spiele in der Medizin eine immer wichtigere Rolle, heisst es. Und die Nachfrage nach Entschlüsselung und Analyse des Genoms werde in den nächsten Jahren stark ansteigen. Mit der Gründung des «ersten Genomzentrum der Schweiz» soll dieser Entwicklung Rechnung getragen und die Genomik-Forschung in der Region vorangetrieben werden.
Zunächst sollen pro Woche zwischen 60 und 80 vollständige Genome von Menschen entschlüsselt werden. Langfristig werde das Zentrum dazu beitragen, den gesamten Sequenzierungsbedarf der Schweiz abzudecken, so die drei Institutionen. Die Informationen will das Zentrum allen Schweizer Spitälern zur Verfügung stellen.