Weniger Medikamente – weniger Suizide

Der Kanton Zürich startet eine Rückgabeaktion für abgelaufene Arzneimittel. Es geht dabei um Suizidprävention.

, 8. September 2017, 07:43
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Im Kanton Zürich findet in den kommenden Wochen eine Rückgabeaktion für Medikamente statt. Das Projekt ist Teil eines Schwerpunktprogramms «Suizidprävention»
Dabei wurden bislang schon Flyer mit Notfallkarten via Hausarztpraxen und Apotheken verteilt. Oder es wurde eine Helpline Suizidprävention für Fachleute aus dem Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen eingerichtet. Weitere Projekte setzen direkt bei Institutionen an, etwa in der Psychiatrie, in Spitälern oder in Altersheimen.
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Ab nächster Woche erinnert nun eine öffentliche Aktion auf die Rückgabemöglichkeit von abgelaufenen und nicht mehr benötigten Medikamenten. Medikamente können in jede Apotheke und Drogerie im Kanton Zürich zurückgebracht werden. Die Apotheken und Drogerien stellen dafür Tragtaschen zur Verfügung.
Die Aktion wird durch den kantonalen Apotheker- und den Drogistenverband unterstützt und läuft bis Ende Monat.
Die Idee dabei: Durch die Rückgabeaktion werden Medikamente, die in einer akuten Lebenskrise für einen Suizidversuch verwendet werden könnten, aus Privathaushalten entfernt. So wird ein weiterer Beitrag zur Suizidverhinderung geleistet.
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