Spitäler Schaffhausen: Das Kaderkarussell dreht

Ein neuer Chefarzt und zwei neue Leitende Ärzte: Die Spitäler Schaffhausen haben gewichtige Personalentscheide gefällt.

, 31. August 2016 um 14:44
image
  • spital
  • spitäler schaffhausen
  • personelles
Der Spitalrat der Spitäler Schaffhausen hat Rainer Brydniak und Tobias Felix zu neuen Leitenden Ärzten gewählt. Ausserdem wurde Bernd Krämer zum neuen Chefarzt ernannt (siehe Box unten).

  • Rainer Brydniak (Jg. 1970) wird per 1. Dezember 2016 Leitender Arzt Viszeralchirurgie. Er absolvierte seine Ausbildung an den Universitäten Tübingen und München sowie im Klinikum Ingoldstadt und im Kreiskrankenhaus Donauwörth. 2009 erwarb er den Facharzttitel Vizseralchirurgie. Brydniak soll unter anderem die Rolle der Spitäler Schaffhausen im Adipositas-Netzwerk zusammen mit dem KSW Winterthur und dem GZO Spital Wetzikon festigen. 
Brydniak tritt die Nachfolge von
Eliane Angst
an, die als Chefärztin Chirurgie ans Kantonsspital Glarus wechselt. 


  • Tobias Felix (Jg. 1975) wird per 1. November 2016 Leitender Arzt der Frauenklinik und soll das Team um Chefarzt Markus Eberhard verstärken. Felix absolvierte seine Ausbildung an der Universität Würzburg und erwarb 2007 den Facharzttitel Frauenklinik und Geburtshilfe. Abgesehen von einer Weiterbildung am Kantonsspital St. Gallen ist er seit über zehn Jahren im Hegau-Bodensee-Klinikum Singen tätig, derzeit als stellvertretender Chefarzt der Frauenklinik. 


Bernd Krämer neuer Chefarzt

Bernd Krämer, derzeit stellvertretender Chefarzt der Psychiatrischen Dienste Solothurn, übernimmt am 1. März 2017 die Leitung der Psychiatrischen Dienste der Spitäler Schaffhausen und wird Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. In dieser Funktion gehört er der erweiterten Spitalleitung an. 
Er tritt die Nachfolge von Jörg Püschel, der Schaffhausen Ende Oktober nach neun Jahren verlässt, um in der Innerschweiz eine eigene Praxis zu eröffnen. 
Krämer absolvierte seine medizinische Grundausbildung in Ulm und bildete sich an verschiedenen Schweizer Kliniken zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH weiter. Von 2005 bis 2011 arbeitete er als Oberarzt am Universitätsspital Zürich, danach wechselte er nach Solothurn. 
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Hirslanden: Umbau an der Spitze – näher zu den Regionen

Hirslanden-Zürich-Direktor Marco Gugolz zieht als Regional Operations Executive in die Konzernleitung ein.

image

Was geschieht mit dem Spital Thusis?

Die Stiftung Gesundheit Mittelbünden sucht Wege aus der finanziellen Krise – beraten von PwC. Ein Entscheid soll im Herbst fallen.

image

CSEB: «Herausfordernd, aber zufriedenstellend»

Trotz roten Zahlen und leicht rückläufigen Patientenzahlen gibt sich das Center da sandà Engiadina Bassa optimistisch.

image

Spital STS: Hohe Patientenzahlen bewahren nicht vor Verlust

Sowohl stationär als auch ambulant gab es bei der Spitalgruppe Simmental-Thun-Saanenland 2023 einen Zuwachs.

image

Spital Lachen bricht Neubau-Projekt ab

Nun soll saniert statt neu gebaut werden – aus finanziellen Gründen, aber auch wegen der Flexibilität.

image

Spitalzentrum Biel: Sehr rote Zahlen wegen Sonderabschreiber

Andererseits war 2023 ein Wachstumsjahr für die SZB-Gruppe, es gab einen Rekordwert bei den Patientenzahlen. Und die dynamische Entwicklung setze sich 2024 fort.

Vom gleichen Autor

image

Pflege: Zu wenig Zeit für Patienten, zu viele Überstunden

Eine Umfrage des Pflegeberufsverbands SBK legt Schwachpunkte im Pflegealltag offen, die auch Risiken für die Patientensicherheit bergen.

image

Spital Frutigen: Personeller Aderlass in der Gynäkologie

Gleich zwei leitende Gynäkologen verlassen nach kurzer Zeit das Spital.

image

Spitalfinanzierung erhält gute Noten

Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz der neuen Spitalfinanzierung. «Ein paar Schwachstellen» hat er dennoch ausgemacht.