So sieht das künftige «Schmetterlingsspital» in Luzern aus

Das Luzerner Kantonsspital plant für sein Kinderspital und seine Frauenklinik einen Neubau mit zwei Flügeln.

, 17. Juni 2020 um 07:55
image
  • spital
  • luzerner kantonsspital
Nun ist klar, wie der Neubau auf dem Areal des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) aussehen wird: Ähnlich wie zwei Schmetterlingsflügel. In den einen Flügel kommt das Kinderspital, in den anderen die Frauenklinik. Derzeit stehen diese beiden Spitäler nicht am selben Ort auf dem LUKS-Areal.

LUKS will Wege der Patienten und der Mitarbeiter trennen

Der Neubau wird drei- bis fünfstöckig. Auffällig ist die Gestaltung: Die waagrechten Vorsprünge sind eckig, die senkrechten Säulen hingegen rund. Im Innern haben die Spitalplaner das Gestaltungsprinzip «On-Off-Stage» angewendet. Das bedeutet: Die Wege der Patienten und der Mitarbeiter sind möglichst getrennt, das soll einen effizienten Betrieb ermöglichen.
Die bisherige Frauenklinik ist erst 20-jährig. Die Spitalverantwortlichen rechnen aber damit, dass bald erste Sanierungen anstehen. Wird die Klinik in den Neubau verlegt, muss nicht bei laufendem Betrieb umgebaut werden. Was mit der Klinik passiert, ist noch nicht festgelegt. Die Weiternutzung soll laut LUKS-Mitteilung «der Raumknappheit auf dem Spitalareal entgegenwirken».

2022 gibt es neues Besucherparkhaus

Das gut 50 Jahre alte Kinderspital wird samt Besucherparkhaus abgebrochen und soll Platz machen für einen künftigen Neubau. Bereits im Februar haben die ersten Bauarbeiten begonnen. Ende Jahr müssen noch fünf Bauten abgebrochen werden, die dem Neubau im Weg stehen. Bis Ende 2022 wird es auch ein neues unterirdisches Besucherparkhaus geben.
Das neue Spital wird 170 bis 200 Millionen Franken kosten. Anfang 2026 soll es in Betrieb gehen. Ein Übersichtsplan über die geplante Verlegung des Kinderspitals und der Frauenklinik ist hier zu finden.
image
So sieht der künftige Aufenthalts- und Spielraum im neuen Kinderspital Luzern aus. Bild: PD
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Basel: Adullam-Stiftung engagiert Jörg Leuppi

Der CMO des Kantonsspitals Baselland wird Stiftungsrat bei der Organisation für Altersmedizin.

image

USZ macht Verlust von 49 Millionen Franken

Verantwortlich dafür sind unter anderem inflations- und lohnbedingte Kosten. Zudem mussten Betten gesperrt werden.

image

Auch das KSW schreibt tiefrote Zahlen

Hier betrug das Minus im vergangenen Jahr 49,5 Millionen Franken.

image

...und auch das Stadtspital Zürich reiht sich ein

Es verzeichnet einen Verlust von 39 Millionen Franken.

image

Kantonsspital Olten: Neuer Chefarzt Adipositaschirurgie

Urs Pfefferkorn übernimmt gleichzeitig die Führung des Departements Operative Medizin.

image

SVAR: Rötere Zahlen auch in Ausserrhoden

Der Einsatz von mehr Fremdpersonal war offenbar ein wichtiger Faktor, der auf die Rentabilität drückte.

Vom gleichen Autor

image

SVAR: Neu kann der Rettungsdienst innert zwei Minuten ausrücken

Vom neuen Standort in Hundwil ist das Appenzeller Rettungsteam fünf Prozent schneller vor Ort als früher von Herisau.

image

Kantonsspital Glarus ermuntert Patienten zu 900 Schritten

Von der Physiotherapie «verschrieben»: In Glarus sollen Patienten mindestens 500 Meter pro Tag zurücklegen.

image

Notfall des See-Spitals war stark ausgelastet

Die Schliessung des Spitals in Kilchberg zeigt Wirkung: Nun hat das Spital in Horgen mehr Patienten, macht aber doch ein Defizit.