Physiozentrum-Gruppe startet die nächste Praxis

In Uster eröffnete das vor fünf Jahren gegründete Physio-Unternehmen eine neue Niederlassung. Die nächste ist schon geplant – wieder im Kanton Zürich.

, 15. Juni 2016, 09:30
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Das Physiozentrum hat in der Überbauung Zentrum Mitte in Uster eine neue Physiotherapie-Praxis eröffnet: Auf 330 Quadratmetern entstanden unter anderem zehn Behandlungsräume, die auf die Bedürfnisse der Physiotherapie zugeschnitten sind. Ein Drittel der Fläche entfällt auf den Trainingsbereich für die aktive Therapie.
Das Physiozentrum Uster startet mit zwei Physios, die in verschiedenen Fachgebieten spezialisiert sind, sowie einer medizinischen Masseurin. Das Angebotsspektrum reicht von Manualtherapie über Dry Needling bis Sportphysiotherapie. Eine der Spezialitäten des Physiozentrums sind Tiefenbehandlungen mit sogenannten Stosswellen.
Fast alle Dienstleistungen stehen im Rahmen von Domizilbehandlungen auch zuhause zur Verfügung.

15 Arbeitsplätze geplant

Mittelfristig sollen an der Poststrasse gegen 15 Arbeitsplätze entstehen. Zentrumsleiterin der Praxis ist die Physiotherapeutin Swende Krämer.
In den letzten drei Jahren eröffnete die Physiozentrum-Gruppe bereits Niederlassungen in Basel, St. Gallen, Wetzikon, Zürich und Wil. Der siebte Standort ist in Winterthur geplant.
Die Physiozentrum.ch AG wird von der Physiotherapeutin Martina Landolt und ihrem Gatten Christoph Landolt geführt. Sie gründeten die Firma 2011 mit dem Unternehmerpaar Sara und Christoph Hürlimann, die mit Zahnarztzentrum.ch den führenden Anbieter von dentalmedizinischen Leistungen in der Schweiz aufgebaut haben.
Zum Konzept gehören auch erweiterte Öffnungszeiten und möglichst spontane Buchungsmöglichkeiten. Das Physiozentrum in Uster ist von Montag bis Freitag bis 20 Uhr geöffnet. Wer anruft oder online bucht, erhält spätestens in zwei Tagen einen Termin; Notfallpatienten kommen sofort dran. 
«Wir stellen fest, dass die Patienten nicht mehr wochenlang auf einen Therapieplatz warten wollen», sagt Geschäftsführer Christoph Landolt. «Aus diesem Grund führen wir aus Prinzip keine Warteliste. Wir arbeiten, wenn wir gebraucht werden. Wenn es schmerzt.»
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