Obligatorische Strumpfhosen für das Pflegepersonal?

«Kleider machen Pflegefachleute»: Bereichskleidung, Schutzkleidung, grüne Op-Mäntel. Das alles ergibt Sinn. Doch was ist mit Strumpfhosen?

, 12. November 2015 um 09:00
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Ein formelles Outfit des medizinischen Personals schafft Vertrauen und den Eindruck von Professionalität. Und es schützt vor der Verbreitung von Mikroorganismen.
Das Gesundheitssystem ist für seine konservative Kleiderordnung bekannt. Doch bei der renommierten amerikanischen Mayo Clinic war es bis vor kurzem schon fast zu konservativ. 

Strumpfhosen jetzt freiwillig

Dort musste das weibliche Pflegepersonal in bestimmten Arbeitsbereichen bis vor kurzem noch «Pantyhose» tragen – also Strumpfhosen. Das gehörte zur Tradition.
Erst im Juni 2015 wurde der Dress Code gelockert. Strumpfhosen sind jetzt freiwillig. Ein professionelles Aussehen und Verhalten gilt aber nach wie vor, wie ein Blick in den aktuellen Dress Code der Mayo Klinik zeigt.

Kein Casual-Friday

Zusätzlich zur OP-Bekleidung und zum Dresscode für Geschäftsessen gibt es eine jobspezifische Kleiderordnung. Hier ein Auszug: 

  • Schmuck und Accessoires (Schals, etc.) müssen konservativ sein, einschliesslich Form, Menge und Stil.
  • Sichtbare Piercings während der Arbeitsschicht sind inakzeptabel. Ausnahme: an den Ohren.
  • Die folgenden Elemente sind alle verboten:

Segeltuchschuhe (Leinenschuhe) / Turnschuhe, blaue Jeans, enge Elastikhosen / Leggings, Cargo-Hosen, Trainer-Hosen, Jogging-Hosen, Shorts, T-Shirts mit Logos / Slogans, Träger-Shirts, Sweat-Shirts und Wander-Stiefel.
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