Eurobus steigt ins Geschäft mit Patienten-Transporten ein

Jetzt haben Schweizer Blaulicht-Dienste einen Konkurrenten mehr: Die neu gegründete Berner Firma Medmo.

, 8. November 2016, 08:39
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Seit Anfang Monat transportiert das Unternehmen Medmo Patienten ins Spital, zu Therapien, zum Arzt, in die Rehaklinik oder in eine Pflegeinstitution – schweizweit.
Hinter dem neuen Service stehen drei Aktionäre: das Unternehmen Ambulanz und Rettungsdienst Sense, der Behindertentransport Betax und das Busunternehmen Eurobus. So ist laut der neuen Firma die Durchlässigkeit der Systeme gewährleistet.

Patiententransport ist günstiger als Ambulanz

«Medmo ist die Antwort sowohl auf die Bedürfnisse der Klientel wie auch auf den Kosten- und Spezialisierungsdruck im Gesundheitswesen», schreibt der Ambulanz-Dienst Sense in einer Mitteilung.
Einfachere Patienten-Transporte sind günstiger, dafür sind die Fahrzeuge auch nicht so hochgerüstet mit Gerätschaften wie Ambulanzfahrzeuge.

Konkurrenz für MoPi 

Medmo ist nicht die erste Firma, die in Bern günstige Patiententransporte anbietet. Die Firma MoPi.ch ist vor drei Jahren ins Geschäft eingestiegen. Vor gut einem Jahr wurde die Firma vom dänischen Rettungsunternehmen Falck Group übernommen.
Trotz des neuen Anbieters sorgt sich MoPi-Gründer Thomas Moser aber nicht um die Zukunft seines Unternehmens: «Dieses Jahr gehen wir von einem Wachstum der Patiententransporte zwischen 20 und 30 Prozent aus», sagte er der «Berner Zeitung».  
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