Kantonsspital Obwalden mit neuer Chefärztin Chirurgie

Gudrun Lindemann übernimmt am 1. Juli 2017 den Posten von Claude Bussard, der aber weiterhin am Kantonsspital Obwalden (KSOW) tätig bleibt.

, 25. Oktober 2016 um 07:00
image
Das Kantonsspital Obwalden (KSOW) hat die in den nächsten Jahren anstehende altersbedingte Ablösung von Claude Bussard, dem Chefarzt Chirurgie, eingeleitet. 
Die Suche nach einer Nachfolge für Claude Bussard gestaltete sich laut einer Mitteilung «nicht einfach», da Bussard einer Generation mit einer breit gefächerten allgemeinchirurgischen Ausbildung angehörte - ein Vorteil für ein Grundversorgungsspital wie das KSOW.  
Nach einem längeren Verfahren, das zusammen mit dem Luzerner Kantonsspital (LUKS) durchgeführt wurde, fiel die Wahl auf Gudrun Lindemann. Sie übernimmt den Posten der Chefärztin Chirurgie am 1. Juli 2017. 
Dies der Steckbrief von Gudrun Lindemann:
  • arbeitet seit Ende 2012 auf der Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie am Luzerner Kantonsspital, derzeit als Oberärztin in der unfallchirurgischen Abteilung von Reto Babst, Departementsleiter Chirurgie 
  • ist Inhaberin des Facharzttitels für Chirurgie, Schwerpunkttitel allgemeine Chirurgie und Unfallchirurgie
  • absolvierte die universitäre Ausbildung in Deutschland
  • verbrachte die Assistenz- und Oberarztjahre in Schweizer Spitälern
  • ist 37 Jahre alt 
  • ist deutsche Staatsangehörige
  • will sich längerfristig am KSOW engagieren und im Kanton Obwalden Wohnsitz nehmen
  • bezeichnet sich selbst als «Macherin».
Claude Bussard wird am Kantonsspital Obwalden tätig bleiben und sich ganz auf sein Spezialgebiet Handchirurgie konzentrieren. 
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Hirslanden: Umbau an der Spitze – näher zu den Regionen

Hirslanden-Zürich-Direktor Marco Gugolz zieht als Regional Operations Executive in die Konzernleitung ein.

image

Was geschieht mit dem Spital Thusis?

Die Stiftung Gesundheit Mittelbünden sucht Wege aus der finanziellen Krise – beraten von PwC. Ein Entscheid soll im Herbst fallen.

image

CSEB: «Herausfordernd, aber zufriedenstellend»

Trotz roten Zahlen und leicht rückläufigen Patientenzahlen gibt sich das Center da sandà Engiadina Bassa optimistisch.

image

Spital STS: Hohe Patientenzahlen bewahren nicht vor Verlust

Sowohl stationär als auch ambulant gab es bei der Spitalgruppe Simmental-Thun-Saanenland 2023 einen Zuwachs.

image

Spital Lachen bricht Neubau-Projekt ab

Nun soll saniert statt neu gebaut werden – aus finanziellen Gründen, aber auch wegen der Flexibilität.

image

Spitalzentrum Biel: Sehr rote Zahlen wegen Sonderabschreiber

Andererseits war 2023 ein Wachstumsjahr für die SZB-Gruppe, es gab einen Rekordwert bei den Patientenzahlen. Und die dynamische Entwicklung setze sich 2024 fort.

Vom gleichen Autor

image

Pflege: Zu wenig Zeit für Patienten, zu viele Überstunden

Eine Umfrage des Pflegeberufsverbands SBK legt Schwachpunkte im Pflegealltag offen, die auch Risiken für die Patientensicherheit bergen.

image

Spital Frutigen: Personeller Aderlass in der Gynäkologie

Gleich zwei leitende Gynäkologen verlassen nach kurzer Zeit das Spital.

image

Spitalfinanzierung erhält gute Noten

Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz der neuen Spitalfinanzierung. «Ein paar Schwachstellen» hat er dennoch ausgemacht.