Jeder elfte Franken fliesst in die Gesundheitsversorgung

Laut Bundesamt für Statistik sind die Gesundheitskosten 2013 um 2,5 Prozent auf knapp 70 Milliarden Franken gestiegen.

, 20. Oktober 2015, 08:17
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2013 betrugen die Ausgaben für das Gesundheitswesen 69,2 Milliarden Franken. Der Zuwachs von 2,5 Prozent liegt unter dem Trend der letzten fünf Jahre von 3,5 Prozent. Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg auf knapp 11 Prozent. Die Ausgaben pro Person nahmen um 9 Franken auf 713 Franken zu. So lauten die neuesten definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zu den Kosten des Gesundheitswesens. 

Ausgaben für Krankenhäuser stabil

Die Gesundheitsausgaben für Krankenhäuser sind 2013 mit einem Plus von 1,4 Prozent minim gestiegen. Dieser leichte Zuwachs wird allerdings relativiert durch den hohen Anstieg von 7,4 Prozent im Vorjahr. Über beide Jahre ergibt sich ein mittleres Wachstum von 4,3 Prozent, was ungefähr der durchschnittlichen Wachstumsrate der letzten fünf Jahre mit 4,1 Prozent entspricht. 

Zahlen im langjährigen Trend

Im Detailhandel waren die Ausgaben vor allem wegen geänderter Finanzierungsbedingungen für Hörgeräte rückläufig. Bei den übrigen Leistungserbringern entspricht die Wachstumsrate etwa dem Fünfjahrestrend. Von den Mehrausgaben in Höhe von 1,7 Milliarden Franken entfallen 1,4 Milliarden auf die Ausgabensteigerung bei Arztpraxen, Heimen und Krankenhäusern. Diese machen zusammen 72 Prozent der Gesundheitskosten aus. 
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