Hirslanden: Rochade von Münchenstein nach Bern

Birshof-Klinikdirektorin Daniela de la Cruz wechselt an die Hirslanden-Klinik Beau-Site in Bern.

, 15. März 2017 um 09:00
image
  • hirslanden
  • spital
  • personelles
Daniela de la Cruz, zurzeit Direktorin der Hirslanden Klinik Birshof in Münchenstein, wechselt an die Hirslanden Klinik Beau-Site in Bern. Sie übernimmt dort die Direktion von Christoph Egger. Dieser habe Hirslanden Ende Februar verlassen, um sich neu zu orientieren, meldet das Unternehmen.
Daniela de la Cruz, 45, leitet die Hirslanden-Klinik Birshof in Münchenstein seit 2015. Unter ihrer Führung sei insbesondere das Angebot mit dem Ausbau der Wirbelsäulenchirurgie und der Integration des Fachgebiets Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten erweitert worden. Ein weiterer Meilenstein war der Baubeginn eines Ärztehauses sowie einer Intermediate-Care-Abteilung; hier ist der Bauabschluss für Frühjahr 2018 geplant. 

Nachfolge-Suche läuft

Die Suche nach einer Nachfolgerin beziehungsweise einem Nachfolger für die Direktion der Klinik Birshof in Münchenstein ist bereits im Gange.
Vor ihrer Tätigkeit bei Hirslanden war Daniela de la Cruz am Departement Finanzen und Gesundheit des Kantons Glarus tätig, von 2012 bis 2015 als Leiterin der Hauptabteilung Gesundheit.

KSGL und USB

Sie war Projektleiterin bei der Verselbständigung des Kantonsspitals Glarus, bei der Glarner Spital- und Rehabilitationsplanung sowie bei der Ausgestaltung des kantonalen Leitbilds Gesundheit. 
Von 2002 bis 2006 hatte Daniela de la Cruz die Therapie-Dienste des Universitätsspitals Basel geleitet.
Daniela de la Cruz hat eine kaufmännische Grundausbildung und ist diplomierte Physiotherapeutin. Sie verfügt zudem über eine betriebswirtschaftliche Managementausbildung und über einen Master of Advanced Studies in Health Service Management.
Christoph Egger, 48, hatte die Klinik Beau-Site seit 2011 geführt. «Die Klinik hat in dieser Zeit die Anzahl Pflegebetten, die Intensivstation, die Herzkatheter-Labore und die Radiologie ausgebaut», erinnert Hirslanden zu seiner Tätigkeit. Zudem habe Egger die Praxiszentren in Bern und Düdingen ins Leben gerufen.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

USZ macht Verlust von 49 Millionen Franken

Verantwortlich dafür sind unter anderem inflations- und lohnbedingte Kosten. Zudem mussten Betten gesperrt werden.

image

Auch das KSW schreibt tiefrote Zahlen

Hier betrug das Minus im vergangenen Jahr 49,5 Millionen Franken.

image

...und auch das Stadtspital Zürich reiht sich ein

Es verzeichnet einen Verlust von 39 Millionen Franken.

image

Kantonsspital Olten: Neuer Chefarzt Adipositaschirurgie

Urs Pfefferkorn übernimmt gleichzeitig die Führung des Departements Operative Medizin.

image

SVAR: Rötere Zahlen auch in Ausserrhoden

Der Einsatz von mehr Fremdpersonal war offenbar ein wichtiger Faktor, der auf die Rentabilität drückte.

image

Wie relevant ist das GZO-Spital? Das soll das Gericht klären.

Das Spital in Wetzikon zieht die Kantonsregierung vors Verwaltungsgericht – und will belegen, dass es unverzichtbar ist.

Vom gleichen Autor

image

Überarztung: Wer rückfordern will, braucht Beweise

Das Bundesgericht greift in die WZW-Ermittlungsverfahren ein: Ein Grundsatzurteil dürfte die gängigen Prozesse umkrempeln.

image

Kantone haben die Hausaufgaben gemacht - aber es fehlt an der Finanzierung

Palliative Care löst nicht alle Probleme im Gesundheitswesen: … Palliative Care kann jedoch ein Hebel sein.

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.