Stadt Zürich: Im Mai eröffnet neues Tumorzentrum

Das Stadtspital Waid und Triemli schafft ein neues Tumorzentrum. Die Leitung übernimmt der Onkologe Axel Mischo per 1. Mai.

, 25. Januar 2021 um 14:22
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Krebserkrankungen sind komplex. Die vernetzten Krankheitsbilder lassen sich nicht von einer Fachperson allein beurteilen: Eine zeitgemässe Tumorbehandlung erfordert ein koordiniertes Teamwork und den Einbezug von diversen medizinischen Fachbereichen. 
Mit dem neu geschaffenen, standortübergreifenden Tumorzentrum will das Stadtspital Waid und Triemli diese Zusammenarbeit und Koordination zwischen den verschiedenen Fachbereichen stärken. Gemeinsam mit den Fachpersonen aus den operativen Disziplinen, aus der Medizinischen Onkologie, der Radio-Onkologie, der Pathologie und der Radiologie sowie der Nuklearmedizin wird ein Tumorzentrum mit dem Ziel einer Zertifizierung nach DKG (Deutsche Krebsgesellschaft) errichtet. 
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Der erfahrene Arzt, Onkologe und klinische Forscher Axel Mischo wird per 1. Mai den Aufbau und die Leitung des Tumorzentrums übernehmen. (zvg)

Axel Mischo übernimmt im Mai

Der erfahrene Arzt, Onkologe und klinische Forscher Axel Mischo wird per 1. Mai den Aufbau und die Leitung des Tumorzentrums übernehmen. In dieser Funktion wird er die bereits bestehenden Strukturen wie das Tumorboard und die bereits zertifizierten Organzentren unterstützen und weiter ausbauen. 
Der 46-Jährige ist seit vielen Jahren als Kaderarzt am Universitätsspital Zürich (USZ) und als Leiter Onkologie im Spital Lachen tätig. Zudem ist er seit geraumer Zeit im USZ in klinisch-wissenschaftlichen Studien in der Onkologie sowie in der Behandlung von Tumorpatienten tätig und engagiert sich in der Lehre und Weiterbildung in den Tumordisziplinen. Seine klinisch-onkologische Tätigkeit und Leitung im Spital Lachen wird er in einem Teilpensum weiterführen und die Zusammenarbeit der beiden Spitäler im Bereich der Onkologie aufbauen und fördern.

Zusammenarbeit mit anderen Spitälern

Mit der Schaffung des Tumorzentrums und der Wahl von Axel Mischo als Chefarzt soll eine hochspezialisierte Tumorbehandlung am Stadtspital aber auch in der gesamten Region erfolgen. Das Stadtspital will der demographischen Entwicklung der Bevölkerung gerecht werden und die wohnortnahe Behandlung der Patientinnen und Patienten beibehalten sowie fördern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, soll die Zusammenarbeit mit anderen Spitälern sowie Zuweisenden intensiviert und die daraus entstehenden Synergien genutzt werden.
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