Zürich: Pfarrer Sieber plant neues Spital

In einem neuen Gebäudekomplex in Zürich-Affoltern soll das Spital «Sunne-Egge» samt Pflegeabteilung eingerichtet werden.

, 14. Juni 2017 um 14:11
image
  • zürich
  • spital
  • neubauten
Die reformierte Kirche realisiert in Zürich-Affoltern eine Überbauung – wobei die Sozialwerke Pfarrer Sieber die Hauptmieterin sein sollen. Die beiden Partner haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. 
Im neuen Gebäudekomplex namens «Sieber-Huus» werden das Spital «Sunne-Egge» samt Pflegeabteilung eingerichtet, ferner die Wohneinrichtung «Brothuuse», die Kirche Glaubten und ein Café. Die Eröffnung ist für Herbst 2021 geplant. Dies teilte die Stiftung des bekannten Obdachlosenpfarrers heute mit.

48 Betten

Bereits heute betreibt Ernst Siebers Organisation den «Sune-Egge» an der Konradstrasse in der Innenstadt; das Haus fungiert auf der Zürcher Spitalliste im Leistungsbereich akutsomatische Versorgung Abhängigkeitskranker. Zusammen mit der Pflegestation «Sunegarte» in Egg ZH umfasst das Angebot 48 Betten. Die Idee ist also, die Institutionen zusammenzufassen und ihnen einen festen Platz in einem Neubau zu gewähren.
Zudem genügten die heutigen Räumlichkeiten des Spitals Sune-Egge kaum für die Anforderungen eines Fachspitals für Sozialmedizin und Abhängigkeitserkrankungen, so eine Erklärung für den Schritt nach Affoltern.
Der Neubau wird rund 35 Millionen Franken kosten, wobei der Innenausbau von den Sozialwerken Pfarrer Sieber finanziert wird, um langfristig die Mietkosten tief zu halten. 
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image
Der KI-Ticker

Wo Künstliche Intelligenz das Gesundheitswesen verändert

KI am Kantonsspital Baden ++ Jüngere Ärzte sind skeptischer als ältere ++ Durchbruch in der Sepsis-Erkennung ++ Neuer Rollstuhl ++ KI in der Anamnese ++

image

Schaffhausen: Minus 9,7 Millionen

Auch die Spitäler Schaffhausen schreiben rote Zahlen, vorab wegen ausserordentlicher Abschreibungen.

image

Kantonsspital St. Gallen hat neuen Finanzchef

Bülach, Aarau und jetzt das Kantonsspital St. Gallen. Das sind die Stationen von Martin Banaszak.

image

Oberengadin: Kredit ist «überlebenswichtig»

Die Trägergemeinden des Spitals Samedan sind sich einig: Das Oberengadin braucht eine «qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung».

image

Basel: Adullam-Stiftung engagiert Jörg Leuppi

Der CMO des Kantonsspitals Baselland wird Stiftungsrat bei der Organisation für Altersmedizin.

image

USZ macht Verlust von 49 Millionen Franken

Verantwortlich dafür sind unter anderem inflations- und lohnbedingte Kosten. Zudem mussten Betten gesperrt werden.

Vom gleichen Autor

image

Überarztung: Wer rückfordern will, braucht Beweise

Das Bundesgericht greift in die WZW-Ermittlungsverfahren ein: Ein Grundsatzurteil dürfte die gängigen Prozesse umkrempeln.

image

Kantone haben die Hausaufgaben gemacht - aber es fehlt an der Finanzierung

Palliative Care löst nicht alle Probleme im Gesundheitswesen: … Palliative Care kann jedoch ein Hebel sein.

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.