USA: Neues Medizin-Portal am Start

Das Online-Magazin «Stat» will den Gesundheits- und Medizinjournalismus aufmischen – vorerst in den USA, dann weltweit. Gründer ist der Eigentümer der Tageszeitung «Boston Globe».

, 5. November 2015 um 09:00
image
  • usa
  • spital
  • ärzte
  • medizinjournalismus
Wer hierzulande über die neusten Trends im Gesundheitswesen informiert sein will, hat Medinside. Wer das in den USA sucht, hat jetzt ein neues, grosses Angebot: «Statnews». «Stat» berichtet von der medizinischen Front aus der Gesundheits- und Medizinwelt. Konkret: aus Forschungslabors und Kliniken, aus der Biotech-Szene oder aus politischen Hinterzimmern, so der auf der Webseite manifestierte Anspruch.
Gegründet wurde das Portal von John W. Henry, dem Eigentümer der Tageszeitung «Boston Globe». Der Milliardär begründet den Schritt damit, dass «in den nächsten Jahrzehnten die wichtigsten Geschichten weltweit» aus dem medizinischen und technischen Bereich kommen werden.

Expansion bereits in Planung

Mit an Bord ist Rick Berke als Chefredaktor. Berke war früher bei der «New York Times» tätig. Das Unternehmen umfasst derzeit rund 50 Mitarbeiter, die in Büros in New York, Washington und San Francisco arbeiten.
Laut einem Bericht der «New York Times» ist bereits eine Expansion geplant: «Stat» soll von Journalisten auf mehreren Kontinenten unterstützt werden. Das Portal will Leser «auf der ganzen Welt» erreichen. 

Finanzierung durch Pay-Wall

Ein Podcast ergänzt das Portal. Gegenwärtig ist die News-Seite frei zugänglich und werbefinanziert, langfristig will «Stat» aber kostenpflichtige Inhalte anbieten, die entweder hinter einer Pay-Wall liegen sollen oder für die man sich anmelden muss. 
image
Das neue Online-Portal «Stat» will weltweit den Gesundheits- und Medizinjournalismus aufmischen. (Bild: statnews.com)

  • Statnews.com

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Gesucht: 14'700 Profis für das Gesundheitswesen

In der Schweiz waren in den letzten Monaten etwas weniger Stellen offen als zu Jahresbeginn – sogar im Gesundheitsbereich. Ausnahme: die Ärzte.

image

Das Potenzial der vernetzten Radiologie

Das traditionelle Spitalkonzept muss sich ändern, um den Anforderungen des sich wandelnden Gesundheitswesens gerecht zu werden. Ein Beispiel dafür ist das "Hub and Spoke"-Modell. Am Beispiel des Kantonsspitals Baden (KSB) zeigen wir, wie dieser Ansatz Synergien in der Vernetzung verbessern kann.

image

Spital Samedan prüft Zusammenschluss mit Kantonsspital Graubünden

Die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin untersucht zwei strategische Wege in eine nachhaltige Zukunft.

image

Kantonsspital Aarau: Mehr Betten im Neubau

Wegen einer «unverändert hohen Patientennachfrage» plant das KSA nun doch mehr Betten.

image

Hirslanden: Umbau an der Spitze – näher zu den Regionen

Hirslanden-Zürich-Direktor Marco Gugolz zieht als Regional Operations Executive in die Konzernleitung ein.

image

Was geschieht mit dem Spital Thusis?

Die Stiftung Gesundheit Mittelbünden sucht Wege aus der finanziellen Krise – beraten von PwC. Ein Entscheid soll im Herbst fallen.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.