Unispital wappnet sich für Test-Ansturm

Das Universitätsspital Basel rechnet mit einer starken Zunahme der Personen, die sich auf Covid-19 testen lassen wollen.

, 26. August 2020 um 13:09
image
  • spital
  • universitätsspital basel
  • basel
  • coronavirus
Bisher konnte das Universitätsspital Basel (USB) maximal 300 Personen pro Tag auf das Coronavirus testen. Jetzt, da die Ansteckungszahlen stark am Steigen sind, könnte das bald nicht mehr reichen.

Doppelt so viele Tests möglich

In den letzten sechs Wochen hat das USB deshalb eine ehemalige Schwimmhalle im Gebäude an der Klingelbergstrasse 30, in dem sich auch das Personalrestaurant befindet, umgebaut. Dort wird am 31. August ein grosses Testzentrum eröffnet.
Es hat einen eigenen Zugang auf das Gelände und ist durch seine Lage vom Rest des Spitalbetriebs gut isolierbar. 750 Personen pro Tag können dort getestet werden. «Das sollte selbst bei einem starken Wiederaufflammen der Pandemie ausreichen», sagt USB-Sprecher Nicola Drechsler zuversichtlich.

Auch Notfallzentrum kann testen

Zusätzlich könnten aber auch noch Tests im Notfallzentrum durchgeführt werden. Zum Beispiel ausserhalb der Öffnungszeiten des regulären Testzentrums oder bei Patienten mit besonders starken Symptomen. Personen ohne Symptome werden nicht getestet.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Deshalb sponsert die Rega bessere Heli-Landeplätze

Die Rega beteiligt sich mit 100'000 Franken an den Kosten des Spitallandeplatzes der neuen Klinik Gut St. Moritz. Und diese Klinik ist nicht die einzige.

image

Spital Oberengadin benötigt dringend Finanzspritze

Letztes Jahr erlitt die SGO einen Verlust von mehr als 5 Millionen Franken. Nun beantragt sie bei den Trägergemeinden einen Nachtragskredit.

image

Am Kantonsspital Baden gibt es jetzt Video-Dolmetscher

Nach einer Pilotphase führt das KSB das Angebot von Online-Live-Übersetzungen definitiv ein.

image
Gastbeitrag von Ronald Alder

Kürzere Arbeitszeiten sind auch nicht die Lösung

Die Politik sieht das Gesundheitswesen unterm Kostenröhrenblick, die Gewerkschaften haben den Arbeitszeitenröhrenblick. Und so werden die wahren Probleme übersehen.

image

Hochspezialisierte Medizin: Warnschuss aus dem Thurgau

Die Kantonsregierung prüft den Austritt aus der Interkantonalen HSM-Vereinbarung. Und sie vermeldet den Unmut weiterer Kantone.

image

Klinik Hirslanden: Philippe Diserens neu im Management

Der Gesundheitsökonom übernimmt die Leitung des Performance Management.

Vom gleichen Autor

image

Luzerner Kantonsspital lässt Schichten automatisch planen

Das LUKS Luzern führt im Schichtbetrieb eine automatische Dienstplanung ein. Weil das den Aufwand mindert.

image

Schönheitsoperationen: Lieber ins Nachbarland

Weltweit boomt die Schönheitschirurgie. Aber Zahlen zeigen: Schweizerinnen lassen sich lieber im Ausland operieren.

image

Betroffene mit seltener Krankheit warnen vor QALY-Bewertung

Patienten fürchten, dass ihnen wegen der Messung von «qualitätskorrigierten Lebensjahren» nützliche Behandlungen verweigert werden.