Streit um Spitalbau-Abrechnung

Der Kanton Thurgau und der Generalunternehmer Steiner streiten um 1,5 Millionen Franken.

, 30. Juni 2015, 07:10
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Vor wenigen Wochen hat das Kantonsspital Münsterlingen seinen Neubau in Betrieb genommen. Zuvor waren bereits bestehende Gebäude saniert worden. Die Bauarbeiten sind Teil des Projekts «3i», das der Zürcher Generalunternehmer Steiner im Auftrag des Kantons realisiert hat. Budgetierte Kosten: 79,2 Millionen Franken. 

Gang vors Schiedsgericht

Gemäss einem Bericht der «Thurgauer Zeitung» ist es aber jetzt bei der Abrechnung zu einem bösen Erwachen gekommen. Kanton und Steiner streiten darüber, ob eine grössere Position im Generalunternehmervertrag berücksichtigt ist oder ob es sich um einen nachträglichen Auftrag handelt. Im ersten Fall müsste Steiner AG die Kosten übernehmen, im zweiten Fall der Bauherr. Laut Marco Sacchetti, Generalsekretär des Departements für Bau und Umwelt, handelt es sich um rund 1,5 Millionen Franken. Die Parteien wollen die Sache vor einem Schiedsgericht regeln. Mit einem Urteil wird nach den Sommerferien gerechnet. 

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