St. Gallen: SRFT regelt OP-Betrieb neu

Die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) organisiert den kostenintensiven OP-Bereich künftig standortübergreifend.

, 21. November 2017, 09:45
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Anfang April 2018 will die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) den Operationsbereich konsequent standortübergreifend regeln. Dies hat die Geschäftsleitung entschieden, wie die Spitalgruppe SRFT schreibt.
Nachts werden Operationen nur in Wil durchgeführt. Auf Eingriffe in Wattwil wolle die Spitalregion künftig verzichten. «So können die Ressourcen gezielt eingesetzt werden», schreibt die Spitalgruppe. Unter anderem wolle man das Personal flexibel dort einsetzen, wo der Patient es brauche.

Notfallversorgung in Wattwil nicht betroffen

Die 24-Stunden-Notfallversorgung in Wattwil werde dadurch nicht beeinträchtigt, heisst es weiter. In Notfällen verlege das Spital in Wattwil Patienten in eines der umliegenden Regionalspitäler oder ins Zentrumsspital. 
Könne ein Eingriff warten, werde dieser in Wattwil künftig in der regulären OP-Zeit durchgeführt. «Das betrifft die allermeisten Fälle», erklärt Christof Geigerseder, Leiter Notfallmedizin SRFT. 

Neue Angebote für Wattwil 

Für den Standort Wattwil will die SRFT neue Angebote entwickeln. Diese sollen die zwei bis im Frühjahr 2019 neu gestalteten OP-Säle auslasten. 
«Mit der Umsetzung dieser Massnahme garantieren wir nach wie vor eine professionelle Patientenversorgung», sagt SRFT-CEO René Fiechter. Die SRFT könne aber gleichzeitig die Ressourcen auf den Aufbau neuer Angebote konzentrieren.
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