Zwei neue Chefärzte für das Spital Dornach

Die Chirurgen Philippe Marc Glauser und Tom Stierle arbeiten neu für die SoH-Gruppe.

, 10. August 2018 um 07:40
image
  • solothurner spitäler
  • personelles
  • spital
  • chirurgie
Die Chirurgie am Spital Dornach hat zwei neue Chefärzte. Die Abteilung wird fortan von Philippe Marc Glauser als Chefarzt und Tom Stierle gemeinsam geführt. Die beiden Fachärzte haben die ordentliche Nachfolge des langjährigen Chefarztes Peter Vogelbach angetreten, der pensioniert wurde.
Philippe Marc Glauser, 40, absolvierte seine Schulausbildung und das Medizinstudium in Zürich und dissertierte anschliessend in Basel. Für seine Doktorarbeit erhielt er 2010 den ersten Preis der Mary & Ewald E. Bertschmann-Stiftung. Nach Assistenzarztstationen in Liestal und am Universitätsspital Basel erwarb er 2011 den Facharzttitel für Chirurgie. Anschliessend arbeitete er in Basel zweieinhalb Jahre als Oberarzt in den Departementen für Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie. Während dieser Zeit erhielt er auch den Schwerpunkttitel Allgemein- und Unfallchirurgie.
Danach wechselte Glauser für ein Jahr an das Helios Amper-Klinikum Dachau bei München. In dieser Zeit wurde ihm der Facharzttitel für Chirurgie der Bayerischen Landesärztekammer verliehen. Anfang 2015 kehrte er als Oberarzt an das Universitätsspital Basel in das Departement für Viszeralchirurgie zurück.
Zuletzt arbeitete Glauser auch an seiner Habilitation, er absolviert einen CAS Führung im Gesundheitswesen und ist noch für die Schwerpunktprüfung Viszeralchirurgie angemeldet.
Tom Stierle, 47, studierte und dissertierte an der Universität Freiburg im Breisgau. Seine Stationen als Assistenzarzt führten ihn unter anderem an das Universitätsspital Basel und an das Spital Bad Säckingen, aber auch für zwei Jahre nach England und Schottland. 2006 erhielt er den Facharzttitel für Allgemeinmedizin und 2011 jenen für Chirurgie.
Von 2010 bis 2012 war er als Oberarzt Chirurgie auf der Notfallstation des Universitätsspitals Basel tätig. In dieser Zeit erwarb er den Fähigkeitsausweis Notfallmedizin SGNOR. Anschliessend wechselte er für drei Jahre als Oberarzt Chirurgie an das Bruderholzspital. Ab Januar 2015 war er als Oberarzt Orthopädie/Traumatologie wieder am Universitätsspital Basel tätig und erwarb dort den Schwerpunkttitel Allgemeinchirurgie und Traumatologie und die Schwerpunktsbezeichung «spezielle Unfallchirurgie» der Baden-Württembergischen Ärztekammer.
Tom Stierle ist Fellow of the European Board of Surgery (EBSQ) in den Gebieten «General Surgery» und «Emergency Surgery».
Seit August 2016 arbeitete er als Oberarzt Chirurgie/Viszeralchirurgie am Kantonsspital Aarau.
Die Co-Leitung soll in Zukunft eine breite Abdeckung der allgemein- und unfallchirurgischen Grundversorgung in der Region des Spitals Dornach ermöglichen und die Partnerschaft mit der Orthoklinik in der Traumatologie fortsetzen so die Spitalgruppe.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image
Gastbeitrag von Ronald Alder

Kürzere Arbeitszeiten sind auch nicht die Lösung

Die Politik sieht das Gesundheitswesen unterm Kostenröhrenblick, die Gewerkschaften haben den Arbeitszeitenröhrenblick. Und so werden die wahren Probleme übersehen.

image

Hochspezialisierte Medizin: Warnschuss aus dem Thurgau

Die Kantonsregierung prüft den Austritt aus der Interkantonalen HSM-Vereinbarung. Und sie vermeldet den Unmut weiterer Kantone.

image

Klinik Hirslanden: Philippe Diserens neu im Management

Der Gesundheitsökonom übernimmt die Leitung des Performance Management.

image

CEO der Krebsliga wird COO der Tertianum Gruppe

Daniela de la Cruz übernimmt ihre neue Funktion im September.

image

Behandlungsrekord am Kantonsspital Baden

Mehr stationäre Patienten, eine Zunahme der ambulanten Konsultationen, weniger Notfälle – und mehr Benefits für die Angestellten.

image

Spital Einsiedeln: Neue Chefärztin Chirurgie

Für ihre neue Position verlässt Dominique Sülberg das Kantonsspital Baden.

Vom gleichen Autor

image

Kantone haben die Hausaufgaben gemacht - aber es fehlt an der Finanzierung

Palliative Care löst nicht alle Probleme im Gesundheitswesen: … Palliative Care kann jedoch ein Hebel sein.

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.

image

Wer will bei den Helios-Kliniken einsteigen?

Der deutsche Healthcare-Konzern Fresenius sucht offenbar Interessenten für den Privatspital-Riesen Helios.