RehaClinic baut Standort Baden aus

In den nächsten zwei Jahren entstehen zwei neue Einrichtungen für die stationäre Behandlung von Patienten.

, 28. Januar 2016, 13:11
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Die RehaClinic setzt stärker als bisher auf den Standort Baden. Das Unternehmen plant eine Klinik für Prävention und Rehabilitation im Bäderquartier und eine so genannte Klinik-in-der-Klinik-Einheit im Partnerhaus des Kantonsspitals Baden (KSB). Mit diesen beiden Einrichtungen sollen mehr Patienten stationär behandelt werden können als am jetzigen Standort Freihof in Baden, wie es in einer Mitteilung heisst. 
Klinik für Prävention und Rehabilitation: Die Baueingabe für die Klinik im Verenahofgeviert ist vorbereitet und wird laut RehaClinic in den nächsten Tagen eingereicht. Das RehaCenter Baden, ehemals Medizinisches Zentrum Baden, verlegt seinen Standort ebenfalls ins Bäderquartier. In unmittelbarer Nähe der Klinik sind weitere Gesundheitsangebote wie ein öffentliches Thermalbad, Präxisräume und Einrichtungen für Diagnostik sowie ein Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin untergebracht. Die Klinik soll am 1. September 2018 eröffnet werden. 
Klinik-in-der-Klinik: Im 4. und 5. Stockwerk des Partnerhauses des Kantonsspitals Baden soll eine 40-Betten-Klinik eröffnet werden. Das Angebot richtet sich an Patienten des Kantonsspitals Baden und der Region Baden, die medizinische Rehabilitation in Bereich Bewegung und Alter benötigen. Sie sollen von der räumlichen Nähe zum Kantonsspital Baden profitieren. An die Klinik angegliedert wird eine Tagesrehabiliation der RehaClinic. 
Das Partnerhaus des Kantonsspitals Baden wird seit November 2015 gebaut. Es entsteht ein sechsstöckiges Gebäude mit einer Grundfläche von über 1'200 Quadratmetern. Im Eingangsbereich ist eine Cafeteria geplant, und bis zum 2. Stock sind die Räume für Nutzungsauslagerungen und Entwicklungen des KSB vorgesehen. Ab dem 3. Obergeschoss werden Partner einziehen. 
Bereits bekannt sind neben der RehaClinic das Kantonsspital Aarau mit einer Augenklinik sowie die Lungenliga Aargau. Weitere Partner können aufgenommen werden. Das Haus dient der Vernetzung von Institutionen, Unternehmen, Dienstleistern und Ärzten, die die Idee der integrierten Versorgung unterstützen. Der Bezug ist Ende 2017 vorgesehen, kurz vor dem Spatenstich zum Neubau des Kantonsspitals Baden. 
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