Nephrologie vom Spital Lachen für Einsiedeln

Das Spital Lachen und das Ärztezentrum MedicoPlus in Einsiedeln fanden weitere Synergie-Möglichkeiten.

, 8. Juni 2016 um 08:39
image
  • schwyz
  • spital
  • nephrologie
Robert Schorn, Nierenspezialist am Spitals Lachen, gibt künftig vierzehntäglich am Freitag eine Sprechstunde im Ärztezentrum in Einsiedeln.
Als Nephrologe befasst sich Robert Schorn vor allem mit Nieren­ und Hochdruckerkrankungen. Dazu gehören Nierenersatzverfahren wie die Hämodialyse oder die Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse). Zudem werden Patienten mit einer transplantierten Niere betreut.
Seine berufliche Laufbahn begann Robert Schorn in Aachen. An der Rheinisch­-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen studierte er Medizin. 2003 doktorierte er; 2006 erwarb er den Facharzttitel FMH in Allgemeiner Innerer Medizin und 2010 in Nephrologie. Es folgten Stellen am Kantonsspital Zug, Universitätsspital Zürich und Spital Zollikerberg.
Seit 2014 ist Schorn Leitender Arzt am Spital Lachen im Bereich Nephrologie in der Klinik für Innere Medizin.

Die tragbare künstliche Niere rückt näher

Ein Team der University of Washington hat eine künstliche Niere entwickelt, die sich am Körper tragen lässt. Das Gerät durchlief nun einen ersten «Proof of Concept»-Test. 11 Patienten mit schweren Nierenerkrankungen – die seit durchschnittlich 15 Monaten einer Dialyse bedurften – vollbrachten einen 24-Stunden-Test.
Bei fünf Patienten verlief der Test  zufriedenstellend. Vereinzelt gab es technische Probleme – in zwei Fällen hielten auch die Batterien nicht durch –, und hinzu kamen medizinische Probleme bei fünf Patienten.
Mehr: «Patient trial confirms Wearable Artificial Kidney proof of concept. With some technical modifications, a wearable device could emerge as an alternative, less restrictive, dialysis technology», in: «Science News», Juni 2016
Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

Jede Notfall-Konsultation kostet 460 Franken

Notfallstationen werden immer öfter besucht. Eine Obsan-Studie bietet nun Zahlen dazu. Zum Beispiel: 777'000 Personen begaben sich dreimal in einem Jahr auf den Spital-Notfall.

image

Pharmagelder 2024: Zuwendungen an Schweizer Ärzte steigen leicht

2024 erhielten Ärzte, Spitäler und Fachgesellschaften zusammen 262 Millionen Franken – 16 Millionen mehr als im Jahr davor.

image

Ob FaGe, Apotheker, Physio oder Chefärztin: Das verdient man im Gesundheitswesen

Wie steht es um Ihr Gehalt? Hier finden Sie die Standard-Monatslöhne der wichtigsten Berufe in der Gesundheitsbranche.

image

Die 10-Prozent-Illusion der Schweizer Spitäler

Eine Betriebsrendite von zehn Prozent galt lange als Überlebens-Formel für Akutspitäler. Womöglich ist dieser Richtwert zu tief. Die Beratungsfirma PwC fordert mehr Effizienz – die Spitäler höhere Tarife.

image

Auf dem richtigen Weg

Der Markt für Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) befindet sich in einer Phase tiefgreifender Transformation. Die aktuellen Trends und Herausforderungen der Branche sowie die Erwartungen der Kliniken beleuchtet Dirk Müller, Director Product Management CIS4U bei Dedalus HealthCare.

image

Interprofessionelle Visiten auf dem Prüfstand

Die Visiten werden geschätzt, aber nicht alle Beteiligten sind gleich zufrieden. Vor allem die Pflege bemängelt ihre Einbindung und sichtet Verbesserungs-Chancen. Dies zeigt eine Umfrage in Schweizer Spitälern.

Vom gleichen Autor

image

Ein Urteil, das die Temporärarbeit im Gesundheitswesen verändern könnte

Ein Entscheid des Zuger Obergerichts beschäftigt Temporärfirmen: Wer Personal über Pools vermittelt, muss Bereitschaftszeiten vergüten und strengere Formvorschriften einhalten.

image

Spital heilt, Oper glänzt – und beide kosten

Wir vergleichen das Kispi Zürich mit dem Opernhaus Zürich. Geht das? Durchaus. Denn beide haben dieselbe Aufgabe: zu funktionieren, wo Wirtschaftlichkeit an Grenzen stösst.

image

Überarztung: Wer rückfordern will, braucht Beweise

Das Bundesgericht greift in die WZW-Ermittlungsverfahren ein: Ein Grundsatzurteil dürfte die gängigen Prozesse umkrempeln.