Die Daten stammen zwar den USA, aber in der Tendenz könnten sie bei jüngeren Personen auch hierzulande gültig sein: Rund 35 Prozent der Patienten sagen, dass sie ihren Arzt lieber virtuell als in der Praxis aufsuchen würden.
Diese doch erstaunlich hohe Quote besagt eine Umfrage, die im Auftrag von Google Consumer Insights durchgeführt wurde. Allerdings: Die Mehrheit sieht die Sache dann doch umgekehrt – 56 Prozent der Befragten sagten, dass sie sich bei einer Telemedizin-Behandlung «etwas unwohl» oder «sehr unwohl» fühlen würden.
Und genau drei Viertel gaben an, dass sie einer Diagnose, die via Videoscreen gestellt wurde, weniger trauen würden.
Wenn es einfach und günstig ist, dann ist gut
Wenig überraschend ist dann, dass sich hier ein Generationengraben auftat: Unter den Menschen im Alter unter 24 würden satte 83 Prozent einer Telemedizin-Diagnose ihr Vertrauen schenken.
Eine Mehrheit ist also skeptisch – eine grosse Minderheit aber liebäugelt mit dem Telemed-Doktor, so die Grundaussage.
Ein Kipp-Punkt findet sich indes bei der Frage der Umstände: Wenn ein Telemedizin-Dienst zeitlich praktischer oder günstiger wäre als der Praxis-Besuch – dann würden plötzlich 52 Prozent der Befragten diesen elektronischen Weg vorziehen.
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