Bagatellen im Notfall: Bezahl-Schranke als Lösung?

Deutsche Ärzte haben einen Vorschlag, um gegen verstopfte Notfall-Stationen vorzugehen. Sie fordern jetzt eine Straf-Gebühr für «unechte Notfälle».

, 7. Oktober 2016, 09:25
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Immer mehr Patienten gehen direkt in die Notfall-Stationen, anstatt ihren Hausarzt zu konsultieren. Ein Trend, der wegen zu hohen Bagatell-Fällen massive Kosten verursacht. 
Dieses Problem kennen auch überfüllte Notfall-Stationen in Deutschland. Deshalb fordern Ärzte jetzt eine Straf-Gebühr für Klinik-Patienten. 20 Euro, wenn es kein Notfall ist.

Geld zurück bei Notfall

Nur wer mit einem echten Notfall zur Klinik kommt, soll das Geld später zurückerstattet bekommen, heisst es auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.
«Alle, die im Rettungswagen angefahren werden, gehören in die Notaufnahme, alle anderen in die ambulante Versorgung», schreibt die Vorstandsvorsitzende Angelika Prehn.  
Patienten, die nicht im Rettungswagen gebracht werden, sollen künftig zur Behandlung 20 Euro zahlen. «Handelt es sich dann doch um einen Notfall, wird die Gebühr zurückerstattet», so Prehn weiter. 
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