Franziska von Arx-Strässler wechselt nach St.Gallen

Franziska von Arx-Strässler wird Leiterin Pflege und Betreuung beim Ostschweizer Kinderspital. Sie ist derzeit Co-Leiterin Pflegedienst im Kinderspital Zürich.

, 26. Mai 2022 um 04:30
image
Beim Ostschweizer Kinderspital kommt es bei der Leitung Pflege und Betreuung zu einer personellen Änderung: Franziska von Arx-Strässler übernimmt die Funktion und wird Mitglied der Spitalleitung. Sie tritt die Nachfolge von Brigitta Oertle an, welche eine neue Herausforderung annehmen will.
Von Arx-Strässler wird gemäss Mitteilung ihre neue Tätigkeit spätestens per 1. Dezember 2022 übernehmen. Das Ostschweizer Kinderspital ist eines von drei eigenständigen Kinderspitälern der Schweiz. In St.Gallen pflegen und betreuen rund 250 Pflegefachpersonen Kleinkinder, Kinder und Jugendliche.
Absolvierte mehrere Aus- und Weiterbildungen
Franziska von Arx-Strässler ist derzeit seit zehn Jahren Co-Leiterin Pflegedienst Intensivpflegestation, Neonatologie, Notfall und Kinderherzzentrum im Kinderspital Zürich. Sie arbeitet seit fast 25 Jahren im Kispi. 
Die ursprünglich diplomierte Kinderkrankenschwester und diplomierte Pflegefachfrau in Intensivpflege absolvierte in ihrer Karriere einen Bachelor of Science in Nursing sowie einen Master of Advanced Studies in Managed Health Care. Sie verfügt zudem über ein Diplom als Erwachsenenbildnerin und ist nebenberufliche Dozentin im Departement Gesundheit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Geschäftsführende Präsidentin der SGI 

Die neue Leiterin Pflege und Betreuung im Kinderspital in St.Gallen ist  durch ihre Tätigkeit in der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. In der Rolle als geschäftsführende Präsidentin der SGI hat sie auch den diesjährigen «Viktor»-Award in der Kategorie «Medizinische Meisterleistung» gewonnen – stellvertretend für die Arbeit, die das IPS-Fachpersonal während der Covid-19-Pandemie leistete.
Franziska von Arx-Strässler lebt in einer Partnerschaft in Zürich. Sie hat ihre ersten Lebensjahre in der Ostschweiz verbracht und will ihren Wohnort gemäss Mitteilung wieder dorthin verlegen.
Artikel teilen

Loading

Comment

Mehr zum Thema

image

Floria, die Pflegefachfrau, könnte dem Schweizer Film zu einem Oscar verhelfen

Der Film «Heldin» hat es auf die Top-15-Liste für die Oscar-Nominationen geschafft. Er hat aber auch Kritik aus Pflegefachkreisen laut werden lassen.

image

Spitex Zürich erhält einen neuen CEO

Der Geschäftsleiter der Regio-Spitex Limmattal wird der neue Chef der Spitex Zürich. Der bisherige CEO, Markus Reck, geht in Pension.

image

Weniger Regionalpolitik, mehr Tech: Wie das Spital neu gedacht werden soll

H+ will das Ende von Spitaltraditionen. Mit einer PwC-Studie skizziert der Verband ein Krankenhaussystem, das sich von regionaler Politik und bisheriger Planung verabschiedet – und zehntausende Stellen einspart.

image

Pflege: Fatales Signal aus den USA

Die Regierung in Washington streicht Nursing aus der Liste der höheren Abschlüsse.

image

Solothurn: Brücke in den Schweizer Pflegealltag

Ein gemeinsames Programm der Solothurner Spitäler und der Volkshochschule soll ausländischen Pflegefachkräften den Einstieg erleichtern. Es kombiniert Sprachförderung, Weiterbildung und praktische Einsätze.

image

«Ich verstehe die Ungeduld der 200'000 Pflegefachleute im Land»

Heute gehen Pflegekräfte in Bern auf die Strasse: Sie fordern die konsequente Umsetzung der Pflegeinitiative. Auch GLP-Nationalrat und Pflegefachmann Patrick Hässig ist dabei.

Vom gleichen Autor

image

Arzthaftung: Bundesgericht weist Millionenklage einer Patientin ab

Bei einer Patientin traten nach einer Darmspiegelung unerwartet schwere Komplikationen auf. Das Bundesgericht stellt nun klar: Die Ärztin aus dem Kanton Aargau kann sich auf die «hypothetische Einwilligung» der Patientin berufen.

image

Studie zeigt geringen Einfluss von Wettbewerb auf chirurgische Ergebnisse

Neue Studie aus den USA wirft Fragen auf: Wettbewerb allein garantiert keine besseren Operationsergebnisse.

image

Warum im Medizinstudium viel Empathie verloren geht

Während der Ausbildung nimmt das Einfühlungsvermögen von angehenden Ärztinnen und Ärzten tendenziell ab: Das besagt eine neue Studie.