Erstmals Notfallpflegeausbildung in Liechtenstein

Das Liechtensteinische Landesspital (LLS) will den eigenen Fachkräftenachwuchs fördern.

, 6. Dezember 2016 um 09:01
image
Im Oktober hat die erste Mitarbeiterin des Notfallteams die Zusatzausbildung zur Expertin in Notfallpflege NDS HF in Angriff genommen. Damit kann eine Liechtensteinerin erstmals diese Ausbildung im eigenen Land absolvieren. 
Während des zweijährigen Studiums, dem eine Ausbildung zur Dipl. Pflegefachperson HF vorausgeht, wird gemeinsam mit den interdisziplinären Teams die Erstbeurteilung, Aufnahme, Pflege und Betreuung von Notfallpatienten und deren Angehörigen vertieft. 

Praktikum im Partnerspital

Das Liechtensteinische Landesspital (LLS) arbeitet dabei mit dem Bildungsanbieter Aargauische Fachschule für Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege zusammen, der für die Theorievermittlung zuständig ist. 
Die Studierenden absolvieren auch Praktika bei den Notfallstationen  des Partnerspitals Kantonsspital Graubünden (KSGR) sowie des Ostschweizer Kinderspitals. 
Die Ausbildung erfolgt berufsbegleitend und wird alle zwei Jahre angeboten. 
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Hirslanden: Umbau an der Spitze – näher zu den Regionen

Hirslanden-Zürich-Direktor Marco Gugolz zieht als Regional Operations Executive in die Konzernleitung ein.

image

Was geschieht mit dem Spital Thusis?

Die Stiftung Gesundheit Mittelbünden sucht Wege aus der finanziellen Krise – beraten von PwC. Ein Entscheid soll im Herbst fallen.

image

CSEB: «Herausfordernd, aber zufriedenstellend»

Trotz roten Zahlen und leicht rückläufigen Patientenzahlen gibt sich das Center da sandà Engiadina Bassa optimistisch.

image

Spital STS: Hohe Patientenzahlen bewahren nicht vor Verlust

Sowohl stationär als auch ambulant gab es bei der Spitalgruppe Simmental-Thun-Saanenland 2023 einen Zuwachs.

image

Spital Lachen bricht Neubau-Projekt ab

Nun soll saniert statt neu gebaut werden – aus finanziellen Gründen, aber auch wegen der Flexibilität.

image

Spitalzentrum Biel: Sehr rote Zahlen wegen Sonderabschreiber

Andererseits war 2023 ein Wachstumsjahr für die SZB-Gruppe, es gab einen Rekordwert bei den Patientenzahlen. Und die dynamische Entwicklung setze sich 2024 fort.

Vom gleichen Autor

image

Pflege: Zu wenig Zeit für Patienten, zu viele Überstunden

Eine Umfrage des Pflegeberufsverbands SBK legt Schwachpunkte im Pflegealltag offen, die auch Risiken für die Patientensicherheit bergen.

image

Spital Frutigen: Personeller Aderlass in der Gynäkologie

Gleich zwei leitende Gynäkologen verlassen nach kurzer Zeit das Spital.

image

Spitalfinanzierung erhält gute Noten

Der Bundesrat zieht eine positive Bilanz der neuen Spitalfinanzierung. «Ein paar Schwachstellen» hat er dennoch ausgemacht.