CH-Startup-Preis: Das sind die Medtech-Gewinner

Unter den Gewinnern des bestdotierten Preises für innovative Ideen sind auch mehrere Medtech-Produkte: Ein Hautkrebs-Diagnosesystem sowie ein Krankenhauskeim-Killer.

, 11. November 2015, 10:30
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Der Heuberger Winterthur Jungunternehmerpreis gilt mit einem Preisgeld von total 600’000 Franken als bestdotierter Schweizer Preis für innovative Geschäftsideen. An der diesjährigen Verleihungen wurden drei Startups aus dem Bereich Bio- und Medtech mit je 150‘000 Franken prämiert.

  • Rqmicro: Das Startup aus Zürich hat es sich zum Ziel gesetzt, mit einem mikrobiologischem Tests Krankheitserreger in Wasser- oder Nahrungsmitteln schneller, einfacher, günstiger und genauer zu identifizieren.
  • CellSpringCellSpring: Die Firma aus Zürich will 3D Zell-Kultur-Lösungen anbieten, welche es der Forschung erlauben, günstigere und genauere Vorhersagen zu treffen. Abnehmer könnten etwa Forscher von Pharmafirmen sein.
  • Inositec: Das Zürcher Startup entwickelt ein molekulares Heilmittel gegen «Clostridium difficile Infektionen». Diese können Darmentzündungen mit schweren Durchfällen verursachen. Es handelt sich um eine weit verbreitete Krankenhausinfektion.

Neben den Hauptgewinnern wurden zwei weitere Medtech-Jungfirmen prämiert – mit je 50‘000 Franken:

  • DermolockinDermolockin: Dermolockin aus Winterthur hat einen Apparat entwickelt, der die Diagnose von Hautkrebs vereinfachen und beschleunigen soll. Die Haut wird dafür mit warmer und kalter Luft stimuliert und eine Infrarot-Kamera misst die Temperaturveränderungen.
  • Bitsplitters/Sunbeat: Die Firma aus Uster entwickelt UV-Sensoren. Mit einem Sensor, der an eine App für das Smartphone angeschlossen ist, will Bitsplitters vor Sonnenbrand schützen und das Hautkrebsrisiko verringern.

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