22 neue Magnetresonanz-Tomographen in einem Jahr

MRT, CT, PET-Scanner, Angiographie-Geräte, Gamma-Kameras: Hier die neusten Daten über den Einsatz von Medtech-Geräten in Schweizer Spitälern.

, 27. November 2017, 10:58
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Das Bundesamt für Statistik hat neue Daten zur Spitalversorgung im letzten Jahr veröffentlicht. Neben Informationen zu Fallzahlen, Diagnose-Häufungen oder zur Personalentwicklung liefern die Bundes-Statisiker auch Zahlen zur Entwicklung der grossen medizinialtechnischen Geräte. 
So erfahren wir:

  • 2016 standen den Schweizer Spitälern 188 Magnetresonanztomographen zur Verfügung, mit denen durchschnittlich 3'200 Untersuchungen pro Gerät durchgeführt wurden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme der Geräte um 3 Prozent – oder um 22 Stück.
  • 17 Prozent dieser MRT-Geräte standen in den Universitätsspitälern, 65 Prozent in den Spitälern der Zentrumsversorgung.
  • Durchschnittlich wurden mit einem MRT in den Schweizer Spitälern pro Tag 8,8 Untersuchungen getätigt, wovon 7,6 mit ambulanten Tarifen verrechnet wurden (86 Prozent).
  • Zugleich hatten die Schweizer Kliniken im Jahr 2016 insgesamt 205 Computertomographen. Sie kamen 871'000-mal zum Einsatz. Dies ergibt eine Rate von knapp 100 CT-Untersuchungen pro 1000 Einwohner.
  • Pro Tag kam ein durchschnittlicher Computertomograph jeweils in 11,6 Untersuchungen pro zum Einsatz. Der ambulante Anteil betrug dabei 60 Prozent.
  • Im Bereich der bildgebenden Verfahren wurden weitere 28 PET-Scanner (Positronen-Emissions-Tomographie), 143 Angiographie-Geräte und 63 Gamma-Kameras gezählt.

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Tabellen/Quelle: BfS
In den letzten fünf Jahren ergab sich bei den medizinischen Geräten folgende Entwicklung:

  • plus 23 Prozent bei den MRT-Geräten;
  • plus 17 Prozent bei den PET-Scannern;
  • plus 11 Prozent bei den Dialysegeräten;
  • plus 8 Prozent bei den CT-Scannern;
  • minus 5 Prozent bei den Angiographie-Geräten;
  • minus 9 Prozent bei den Lithotriptor-Geräten;
  • minus 18 Prozent bei den Gamma-Geräten.

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