Basler Spitäler: Personalrochade in den Strategie-Gremien

Bei der Erneuerungswahl für die öffentlichen Spitäler in Basel kommt es zu mehreren personellen Veränderungen. Das Unispital hat jetzt einen Unternehmensberater als Präsidenten.

, 4. November 2015 um 08:42
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Die Basler Regierung hat die Verwaltungsräte der öffentlich-rechtlichen Spitäler für eine vierjährige Amtsperiode neu gewählt. Zu mehreren Mutation kommt es beim Strategie-Organ des Universitätsspitals Basel (USB). Dies schreibt die Regierung in einer Mitteilung.
Robert-Jan A. Bumbacher wird per Jahresbeginn 2016 neuer Verwaltungsratspräsident. Der Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater ersetzt den abtretenden Michel Plüss. Bumbacher sitzt seit April 2013 im USB-Verwaltungsrat.
Laut Regierung kann er als Präsident «dem USB im Hinblick auf die zu erwartenden Veränderungen im Gesundheitswesen und für die Weiterentwicklung des Unternehmens weitere wertvolle Impulse geben».
Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden ausserdem:

  • Barbara Kessler, Leiterin Group Tax & Insurance bei Novartis International, Basel;
  • Marcel Tanner, bis 2015 Direktor Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut, Professor für Epidemiologie & Med. Parasitologie an der Universität;
  • Albert Urwyler, bis 2015 Professor, Chefarzt und Stellvertretender Departementsleiter Anästhesie des USB und der Universität Basel.

Für die neue Amtsperiode ab Januar 2016 treten der bisherige VR-Präsident Michel Plüss und das bisherige Mitglied André P. Perruchoud nicht mehr zur Wahl an. Alle anderen Räte wurden wiedergewählt.
Zu keinen personellen Veränderungen kommt es bei den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) und beim Felix Platter-Spital (FPS). Die Zusammensetzung bleibe unverändert, heisst es. 
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