Kantonsspital Glarus: Neuer Chefarzt Anästhesie

Der Nachfolger von Moritz Schürch als Chefarzt Anästhesie im Kantonsspital Glarus heisst Christian Keller.

, 27. September 2023 um 15:05
image
Christian Keller: Schulthess Klinik, Privatklinik Villa im Park und bald Kantonsspital Glarus. | zvg
Mitte März war hier zu lesen, Moritz Schürch, Chefarzt Anästhesie, Departementsleiter Medizinische Dienste und Mitglied der Geschäftsleitung im Kantonsspital Glarus, trete als Departementsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung rückwirkend per 1. März 2023 zurück. Dies nicht aus persönlichen Gründen, sondern «wegen unterschiedlicher Auffassungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Spitals.»

Vom Chefarzt zum Consultant

Wie nun das Kantonsspital Glarus vermeldet, wird der 58-jährige Schürch auch seine Chefarztfunktion bald aufgeben – und zwar auf Anfang Februar 2024. Er soll fortan die Anästhesieabteilung in neuer Funktion als Senior Consultant weiterhin unterstützen.
Ersetzt wird Schürch durch Christian Keller, ebenfalls 58 Jahre alt. Dieser ist Facharzt FMH für Anästhesiologie und Reanimation. Zudem verfügt er über eine Habilitation und einen Master of Science im Fach Gesundheitswissenschaften und Krankenhausmanagement der Universität Innsbruck.

Statt Rothrist nun Glarus

Aktuell leitet der in Horgen wohnhafte Christian Keller die Anästhesie der Privatklinik Villa im Park in Rothrist; das Listenspital im Kanton Aargau gehört zu Swiss Medical Network. Vorher war er Chefarzt Anästhesie in der Schulthess Klinik in Zürich.
Warum Christian Keller von einer renommierten Privatklinik in ein Kantonsspital wechselt, ist nicht bekannt. Die Antwort darauf findet man womöglich bei Google. Von Horgen nach Rothrist sind es mit dem Auto 1 Stunde und 20 Minuten. Von Horgen nach Glarus sind es 46 Minuten.
  • KSGL
  • spital
  • Aerzte
  • personelles
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Hirslanden: Umbau an der Spitze – näher zu den Regionen

Hirslanden-Zürich-Direktor Marco Gugolz zieht als Regional Operations Executive in die Konzernleitung ein.

image

Was geschieht mit dem Spital Thusis?

Die Stiftung Gesundheit Mittelbünden sucht Wege aus der finanziellen Krise – beraten von PwC. Ein Entscheid soll im Herbst fallen.

image

CSEB: «Herausfordernd, aber zufriedenstellend»

Trotz roten Zahlen und leicht rückläufigen Patientenzahlen gibt sich das Center da sandà Engiadina Bassa optimistisch.

image

Spital STS: Hohe Patientenzahlen bewahren nicht vor Verlust

Sowohl stationär als auch ambulant gab es bei der Spitalgruppe Simmental-Thun-Saanenland 2023 einen Zuwachs.

image

Spital Lachen bricht Neubau-Projekt ab

Nun soll saniert statt neu gebaut werden – aus finanziellen Gründen, aber auch wegen der Flexibilität.

image

Spitalzentrum Biel: Sehr rote Zahlen wegen Sonderabschreiber

Andererseits war 2023 ein Wachstumsjahr für die SZB-Gruppe, es gab einen Rekordwert bei den Patientenzahlen. Und die dynamische Entwicklung setze sich 2024 fort.

Vom gleichen Autor

image

«Genau: Das Kostenwachstum ist kein Problem»

Für FMH-Präsidentin Yvonne Gilli ist klar: Es braucht Kostenbewusstsein im Gesundheitswesen. Aber es braucht keine Kostenbremse-Initiative.

image

«Kein Mensch will Rationierungen»

Für Santésuisse-Präsident Martin Landolt würde die Kostenbremse-Initiative nicht zu Qualitätsverlust führen. Solange die Bundespolitik ihre Hausaufgaben macht.

image

«Die Spitäler sind selber schuld»

Santésuisse-Präsident Martin Landolt über defizitäre Spitäler, den Tardoc-Streit, ambulante Pauschalen und unnatürliche Kooperationen.