Etwas weniger Rettungseinsätze im Zürcher Oberland

Die Rettungssanitäter und Notärzte der Organisation Regio 144 rücken 2023 etwas seltener aus als im Vorjahr. Aber der langfristige Trend weist aufwärts.

, 9. Januar 2024 um 14:42
image
2023 nahm Regio 144 drei neue Notarzteinsatzfahrzeuge in Betrieb – 2024 wird die Kompletterneuerung der Flotte abgeschlossen  |  Bild: PD
Die Rettungssanitäter und Notärzte der Regio 144 rückten im vergangenen Jahr 2023 fast 8500 mal aus. Ingesamt waren dies 640 Einsätze weniger als im Vorjahr. Auch bei den Notarzt-Einsätzen ergab sich eine leichte Abnahme – konkret sank die Zahl um 194 auf 1835 Einsätze.
Der Rückgang erklärt sich mit einem Basiseffekt: Das Vergleichs- und Corona-Jahr 2022 war schweizweit aus verschiedenen Gründen eine Rekordphase. Im Jahr 2021 hatte Regio 144 rund 7'300 Einsätze und 1'600 Notarzt-Aufgebote vermeldet.
Die Organisation Regio 144 betreut das Zürcher Oberland und das angrenzende Linthgebiet. Durchschnittlich 23 Mal pro Tag rückten seine Teams letztes Jahr aus. Der einsatzschwächste Monat war der Februar mit 624 Einsätzen, am meisten lief im Dezember mit 777 Aufgeboten.
  • Notfälle
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Ein neuer Preis für viele Retter

Das Luzerner Kantonsspital verlieh erstmals einen «First Responder Award».

image

Deutsches Bundesland führt flächendeckend Tele-Notärzte ein

Damit wird die Versorgung verdichtet, während zugleich weniger Notfall-Ärzte benötigt werden: Dies zeigte ein zweijähriges Pilotprojekt.

image

TCS übernimmt weiteren Rettungsdienst

Das Aargauer Unternehmen Intermedic kommt unters Dach von TCS Swiss Ambulance Rescue. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten.

image

Behandlungsrekord am Kantonsspital Baden

Mehr stationäre Patienten, eine Zunahme der ambulanten Konsultationen, weniger Notfälle – und mehr Benefits für die Angestellten.

image

Kanton Bern: Zusammenschluss von Rettungsdiensten

Die Rettungsdienste des Spitals Emmental und der SRO fusionieren. Die bisherigen Leiter bleiben an Bord.

image

Wegen Personalmangel: Zürcher Regio 144 rettet auch im Glarnerland

Vier Stellen im KSGL-Rettungsdienst sind unbesetzt, die rasche Rekrutierung gestaltet sich schwierig – und so hilft nun eine Equipe aus dem Zürcher Oberland aus.

Vom gleichen Autor

image

Curafutura: Marco Romano folgt auf Sandra Laubscher

Der ehemalige Mitte-Nationalrat wird Leiter Gesundheitspolitik und Mitglied der Geschäftsleitung.

image

Versicherer bietet allen Kunden Gen-Tests an

Beim US-Konzern Mass Mutual können alle Versicherten zwischen 35 und 70 ihr genetisches Risiko für acht Erkrankungen prüfen lassen.

image

Radiologen gehen gegen Fernsehbeitrag vor

Die Gesellschaft für Radiologie will nicht akzeptieren, dass «10 vor 10» ihren Fachbereich als Musterbeispiel für missbräuchliche Abrechnungen darstellt.