Der Nachfolger als Chefarzt der Luzerner Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste ist bestimmt: Oliver Bilke-Hentsch (1965) tritt am 1. November 2019 die Stelle von Thomas Heinimann an, der nach fast 30 Jahren als Chefarzt in Pension geht.
Bilke-Hentsch ist seit 2012 Chefarzt und Co-Geschäftsleiter der Modellstation Somosa in Winterthur, eine sozialpädagogisch-psychiatrische Institution für schwere Adoleszentenstörungen.
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit MBA
Der neue Chefarzt, der gleichzeitig auch Mitglied der Geschäftsleitung wird, arbeitete unter anderem an der Privatklinik Littenheid, in den Unikliniken Essen sowie Lübeck, beim Vivantes Netzwerk für Gesundheit in Berlin und führte eine eigene Praxis im Thurgau.
Oliver Bilke-Hentsch studierte in Essen Medizin, ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie FMH und erlangte den Zusatztitel in Psychotherapie für Erwachsene. Er verfügt über einen Master of Business Administration MBA der Universität Klagenfurt/St.Gallen und hat sich als Vertrauensarzt (SGV) und Gutachter (SIM) sowie in Medizinrecht weitergebildet.
Präsident der KJPP-Chefärzte
Berufspolitischen engagiert sich der 53-Jährige als Präsident der Vereinigung der KJPP-Chefärzte der Schweiz (VKJC), im Vorstand der SGKJPP, als Beauftragter der FMH für die Tarpsy-Entwicklung und bei der Vereinigung Swiss Mental Health Care.