Benjamin Hess ist neu Mitglied im «Critical Care Specialty Steering Board» des grossen Softwareherstellers Epic. Dieses Gremium spielt
laut Spital eine Schlüsselrolle bei der globalen Weiterentwicklung der digitalen Steuerung von Intensivpflege-Prozessen. Hess, der seit 2018 am Luzerner Kantonsspital (Luks) tätig ist, leitet die Weiterentwicklung des Klinikinformationssystems Lukis, der Epic-Anwendung am Kantonsspital.
Der Intensivmediziner, Experte für Spitaldigitalisierung und Consultant am Zentrum für Intensivmedizin in Luzern ist nach Angaben der Spitalgruppe einer von zwölf weltweit ausgewählten Ärzten, die die strategische Weiterentwicklung im Bereich der Intensivmedizin und Digitalisierung mitgestalten werden.
Luks unterstreicht Vorreiterrolle
Als Grund für die Berufung nennt das Kantonsspital die Integration eines Überwachungs- und Behandlungsablauf-Tools während der Covid-Pandemie, das die Versorgung von Schwerkranken optimiert. Die Luks-Gruppe unterstreicht damit nach eigenen Angaben seine europäische Vorreiterrolle als erstes deutschsprachiges Spital im Epic-Netzwerk.
Epic zählt zu den führenden Software-Unternehmen im Bereich der Digitalisierung von Spitälern und betreut weltweit mehr als 2000 Spitäler, darunter grosse Häuser wie die Mayo Clinic, die Cleveland Clinic oder das Stanford Hospital.
In Europa arbeiten rund 100 Spitäler und Kliniken mit Epic, das Luks als erstes und bisher einziges deutschsprachiges Spital. Aktuell bereiten sich die Berner Insel Gruppe und weitere grosse europäische Kliniken auf die Digitalisierung mit Epic vor.