Spital Fürstenland Toggenburg: Zwei neue Chefärzte

Im Ressort Operative Klinik der SRFT kommt es zu personellen Veränderungen: Die Chirurgie sowie die Orthopädie erhalten ab Anfang Januar je einen neuen Chefarzt.

, 21. Dezember 2017, 09:00
image
image
Sandro Lionetto | PD
  • Neuer Chefarzt Chirurgie: Sandro Lionetto 
Lionetto schloss sein Studium 1999 in Zürich ab. Nach der Ausbildung in Glarus und Winterthur und der Erlangung des Facharzttitels Chirurgie trat er 2010 die Stelle als Leitender Arzt Chirurgie am Spital Wil an. Im Jahre 2012 erfolgte die Ernennung zum Chefarzt-Stellvertreter Chirurgie und per Anfang 2013 zum Ressortleiter-Stellvertreter Operative Kliniken der Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT). Seit Juli 2015 ist der 47-Jährige ferner Leiter der Unfallklinik. 
Nebst der Chefarzt-Position wird Sandro Lionetto Ressortleiter Operative Kliniken sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Er tritt die Nachfolge von Federico Goti an, der eine neue Herausforderung annimmt.
image
Patrik Nothdurft | PD
  • Neuer Chefarzt Orthopädie: Patrik Nothdurft
Nach dem Abschluss des Medizinstudiums 1998 in Zürich arbeitete Patrik Nothdurft als Assistenz- und Oberarzt an verschiedenen Spitälern wie Wil, Aarau, Uniklinik Balgrist und Unispital Basel (USB). Im Jahre 2007 erlangte er den Facharzttitel für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Seit Anfang Januar 2010 führt er als Leitender Arzt die Orthopädie in den Spitälern Wattwil und Wil. Der 47-Jährige tritt eine neu geschaffene Stelle an. 

Kooperation mit dem St. Galler Kantonsspital

Die Spitalregion Fürstenland Toggenburg gibt zudem eine Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital St. Gallen (KSSG) bekannt. Ab Frühjahr 2018 werde die Fachführerschaft der Viszeralchirurgie an den Spitälern Wattwil und Wil beim KSSG liegen. 
Ein Viszeralchirurg sowie ein Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Endokrin- und Transplantationschirurgie des KSSG werden das Team der SRFT in Sprechstunden und Operationen in diesem Fachbereich ergänzen. Damit könne die spezialisierte Viszeralchirurgie, mit Ausnahmen jener fünf Bereiche, die zur Hochspezialisierten Medizin (HSM) zählen, vollumfänglich in der SRFT abgedeckt werden.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Universitätsklinik weitet Angebot auf Männedorf aus

Das Universitäre Wirbelsäulenzentrum Zürich (UWZH) arbeitet neu auch im Spital Männedorf und bietet dort Standard-Operationen an.

image

Dieses Spital darf nicht so gross werden wie geplant

Es ist zu teuer: Das neue Schaffhauser Kantonsspital muss um 50 Millionen Franken billiger werden. Das hat der Spitalrat beschlossen.

image

Protest in Lausanne: Angestellte des Unispitals wollen mehr Lohn

Rund 250 Mitarbeitende des Universitätsspitals Chuv und Gewerkschaftsvertreter protestieren vor dem Hauptgebäude für einen vollen Teuerungsausgleich.

image

Die HFR-Operationszentren haben einen neuen Chefarzt

Pavel Kricka leitet neu als Chefarzt die Operationszentren des Freiburger Spitals (HFR). Er ist Nachfolger von Rolf Wymann.

image

Kantonsspital Glarus muss neuen Pflegechef suchen

Markus Loosli verlässt das Kantonsspital Glarus – aus privaten Gründen, heisst es.

image

Konflikt zwischen Unispital und Personal wegen Long-Covid

Aufgrund von Long-Covid-Symptomen ist es Pflegekräften nicht mehr möglich, zur Arbeit ins Genfer Unispital zurückzukehren. Die Lösung soll nun offenbar die Entlassung sein.

Vom gleichen Autor

image

Berner Arzt hat Aufklärungspflicht doch nicht verletzt

Im Fall einer Nasen-OP mit Komplikationen verneint das Bundesgericht eine Pflichtverletzung eines Berner HNO-Arztes. Die Vorinstanzen haben noch anders entschieden.

image

Warum hunderte Pflegekräfte derzeit «Rücktrittsschreiben» verfassen

Eigentlich möchten viele Pflegefachpersonen ihrem Beruf gar nicht den Rücken kehren. Doch das System zwingt sie dazu, wie eine aktuelle Kampagne in den USA exemplarisch zeigt.

image

Ärzte erhalten von Ärzten eine Sonderbehandlung

Ärzte als Patienten kriegen bestimmte Privilegien, die andere Patienten oder Patientinnen nicht erhalten würden. Dies sagt die grosse Mehrheit der in einer Studie befragten Ärzte.