Sponsored

Rundum gut versorgt in der Medizinischen Poliklinik

Krisen wie die Covid-Pandemie und der Fachpersonalmangel können auch zu neuen Lösungswegen führen. So ist im KSA das Konzept der Medizinischen Poliklinik (MedPol) entstanden, die im August 22 ins Leben gerufen wurde. Mit der MedPol stellt das KSA ein zusätzliches Betreuungsangebot zur Verfügung.

, 6. Dezember 2022, 13:26
image
In der MedPol werden Patientinnen und Patienten interdisziplinär behandelt und betreut
Arthur S.* ist 75 Jahre alt. Er lebt in Australien und ist im Sommer 2022 zu Besuch bei Verwandten in der Schweiz. Wegen zunehmender Müdigkeit und Leistungsschwäche stellt er sich auf der Notfallstation des KSA vor und wird sogleich hospitalisiert. Eine chronische lymphatische Leukämie – eine bösartige Krebserkrankung des Lymphsystems – im fortgeschrittenen Stadium wird diagnostiziert.
Nach intensiven Untersuchungen und Transfusionen ist Arthur S. wieder stabil genug, um in sein vorübergehendes Zuhause in der Schweiz zurückzukehren, wobei eine baldige Chemotherapie und die weitere Betreuung im Heimatland Australien zu planen waren. Ihm mussten infolge starker Blutarmut weiterhin Erythrozytenkonserven (rote Blutzellen) und Blutplättchen verabreicht werden.
Dafür kam er alle zwei bis drei Tage in die MedPol zur Sprechstunde. Auch die Kommunikation mit der Reiseversicherung und dem Hausarzt in Australien war Teil der Betreuung. Dabei bestand eine intensive Zusammenarbeit mit der betreuenden Hämatoonkologin und der Sozialdienstmitarbeiterin. Nach zwölf Tagen mit wiederholten Transfusionen und intensiver Planung war Arthur S. dann bereit, um in seine Heimat in Australien zurückzukehren.


image
Das Team der Medizinischen Poliklinik im KSA

Das ist nur ein Beispiel von vielen, das aufzeigt, wann die MedPol im KSA Aarau zum Einsatz kommt. Hier werden Patientinnen und Patienten behandelt, die
  • stationär im KSA Aarau behandelt wurden, deren Gesundheitszustand jedoch eine ambulante Weiterversorgung erlaubt (in Ergänzung und Zusammenarbeit mit der betreuenden Hausärztin oder dem Hausarzt).
  • nach einer Vorstellung auf der Notfallstation weiterführende ambulante Abklärungen und Betreuung benötigen.
  • von der Hausärztin / dem Hausarzt ans KSA zugewiesen werden für dringende Abklärungen bei unklaren Krankheitsbildern oder in komplexen interdisziplinären Betreuungssituationen.
Die Vorteile der MedPol sind vielfältig: Einerseits stehen stationäre Betten anderen Patienten zur Verfügung, wenn Patientinnen und Patienten in der MedPol weiterversorgt werden. Andererseits wird die Notfallstation durch das neue Angebot unterstützt und entlastet. Das ambulante Behandlungsangebot bedeutet für unsere Patientinnen und Patienten mehr Autonomie und Flexibilität, auch in instabilen Krankheitsphasen, solange sie keine stationäre Pflege oder Überwachung benötigen. Und für Hausärzte entsteht eine zentrale Anlaufstelle, um Patientinnen und Patienten zuzuweisen, wenn Abklärungen dringend und Fragestellungen breit oder komplex sind.
Arthur S. hat die Behandlung in der MedPol sehr geschätzt – so konnte er Zeit mit seinen Verwandten im häuslichen Umfeld verbringen und war dennoch rundum gut versorgt. Hätte Arthur S. nicht in der MedPol betreut werden können, wäre eine längere Hospitalisation im Zentrumsspital unausweilich gewesen – was für ihn und seine Verwandten zusätzlich belastend gewesen wäre, aber auch für alle Parteien zu viel höheren Kosten geführt hätte.
*Namen von der Redaktion geändert
Ärztliche Leitung

  • KSA
  • Medizinischen Poliklinik
  • spital
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Philipp Schütz gewinnt den Theodor-Naegeli-Preis 2022

Der mit 100'000 Franken dotierte Theodor-Naegeli-Preis 2022 geht an Philipp Schütz, Chefarzt Allgemeine Innere und Notfallmedizin am Kantonsspital Aarau.

image

Spital korrigiert falsche Aussagen zu Chefarzt-Kündigung

Ist der Chefarzt Gregor Lindner nun krank oder nicht? Die Pressestelle des Bürgerspitals Solothurn zieht plötzlich Aussagen zu dessen Kündigung zurück.

image

Sauter: «Wir müssen grossräumiger denken»

Spitäler in den Randregionen brauchen eine neue Funktion. Das meint die neue Hplus-Präsidentin Regine Sauter.

image

Notfallmediziner erwarten Kollaps und schlagen schweizweit Alarm

Covid, Grippe und RSV: Die Notfallstationen sehen sich in diesem Winter mit Bedingungen konfrontiert, die sie an den Rand des Kollapses bringen könnten.

image

Direktor Peter Hösly übergibt den Stab an Simone Weiss

Am Sanatorium Kilchberg kommt es zu einem Führungswechsel: Nach 16 Jahren gibt Peter Hösly seinen Chefposten an der Privatklinik für Psychiatrie ab.

image

Spitaldirektorin will in den Nationalrat

Franziska Föllmi-Heusi vom Spital Schwyz ist als Kandidatin für die Nationalratswahlen nominiert.

Vom gleichen Autor

image

Das Neubau- und Modernisierungsprojekt am Sonnenhofspital der Lindenhofgruppe ist erfolgreich abgeschlossen

Das Sonnenhofspital gilt als Top-Adresse in der Schweiz für orthopädische und traumatologische Behandlungen auf höchstem Niveau. Um diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht werden zu können, wurde das Sonnenhofspital in den letzten 4 Jahren baulich erweitert und modernisiert.

image

«Wir wollen an unseren Werten festhalten.»

Der Fachkräftemangel ist eine Realität und wird sich in Zukunft noch verschärfen. Führungspersonen sind gefordert, sich immer wieder auf neue Situationen einzustellen und ihre Teams zu entlasten. So auch in der Lindenhofgruppe.

image

Erfolgreich führen in einem herausfordernden Umfeld

Fachkräftemangel und Kostendruck: Führungspersonen im Gesundheitswesen stehen vor komplexen Herausforderungen. Um sie zu meistern, sind zunehmend Management- und Marketingkenntnisse gefragt. Genau diese Kompetenzen vermittelt das CAS «Geschäftsführung von Praxen» an der ZHAW.