Wie das Unispital Zürich Donald Trump begrüsst

Wo gibt es mehr Bodyguards als in einem grossen Spital? Eben.

, 26. Januar 2018, 09:46
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Das Universitätsspital Zürich behandelt jährlich hunderte Patienten aus anderen Ländern – vermögende Menschen, die als Selbstzahler die medizinischen Dienste einer Schweizer Uniklinik in Anspruch nehmen möchten.
Es gibt also ein interessantes Zielpublikum, und dieses Zielpublikum hält sich derzeit besonders konzentriert in Davos auf. Im Rahmen ihrer seit gut zwei Jahren laufenden Headline-Kampagne teilt das USZ jetzt also den Wef-Gästen mit, dass keiner sonst so gute Bodyguards zu bieten hat.
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«Ihre Gesundheit ist unsere Verpflichtung», so die Erklärung auf den Plakaten in Davos. 
Dass das Unispital damit explizit um Donald Trump buhlt – also den Mann mit dem grössten Aufgebot an Bodyguards –, wäre allerdings eine unstatthafte Interpretation. 
Denn bekanntlich wurde der US-Präsident soeben als topfit beurteilt. Und obendrein schreckt das USZ vor Patienten aus Nordamerika eher zurück. Wegen der grossen Gefahr von ausufernden Schadenersatzforderungen.
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