USB: Spezial-Sprechstunde für Netzhaut-Erkrankungen

Zugleich bietet das Unispital Basel eine neue Behandlung für Netzhaut-Patienten – die transkorneale Elektrostimulation.

, 25. Januar 2018, 14:07
image
  • ophthalmologie
  • basel
  • universitätsspital basel
  • spital
Es sei ein Novum in der Deutschschweiz: Die Augenklinik des Universitätsspitals Basel und die Patientenorganisation Retina Suisse offerieren gemeinsam eine Spezialsprechstunde für Patienten mit Netzhauterkrankungen. 
Die Sprechstunde ist kostenfrei und wird einmal pro Monaten in den Räumlichkeiten der USB-Augenklinik angeboten. «Mit diesem Angebot wollen wir den Betroffenen den frühzeitigen Zugang zu spezifischen Dienstleistungen für Sehbehinderte erleichtern», sagt Stephan Hüsler, Geschäftsleiter von Retina Suisse.
So sollen die Patienten nach einer Neudiagnose Fragen zur Krankheit stellen können. Auch werden ihnen die Leistungen der Sozialversicherungen aufgezeigt und bei Bedarf Kontakte zu anderen Betroffenen vermittelt.
Zugleich meldet das USB, dass die Augenklinik ihr Therapieangebot zur Behandlung von erblich bedingten Netzhauterkrankungen erweitert hat – auch dies ein Novum für die Deutschschweiz. Als erste Klinik hier offeriert die USB-Augenklinik die transkorneale Elektrostimulation; solch ein Angebot bestand bislang erst in Lausanne. 
Die transkorneale Elektrostimulation ist eine der ersten ambulanten Therapiemöglichkeiten für Retinitis pigmentosa. Sie bietet die Chance, den fortschreitenden Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen.  
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Spital korrigiert falsche Aussagen zu Chefarzt-Kündigung

Ist der Chefarzt Gregor Lindner nun krank oder nicht? Die Pressestelle des Bürgerspitals Solothurn zieht plötzlich Aussagen zu dessen Kündigung zurück.

image

Sauter: «Wir müssen grossräumiger denken»

Spitäler in den Randregionen brauchen eine neue Funktion. Das meint die neue Hplus-Präsidentin Regine Sauter.

image

Notfallmediziner erwarten Kollaps und schlagen schweizweit Alarm

Covid, Grippe und RSV: Die Notfallstationen sehen sich in diesem Winter mit Bedingungen konfrontiert, die sie an den Rand des Kollapses bringen könnten.

image

Direktor Peter Hösly übergibt den Stab an Simone Weiss

Am Sanatorium Kilchberg kommt es zu einem Führungswechsel: Nach 16 Jahren gibt Peter Hösly seinen Chefposten an der Privatklinik für Psychiatrie ab.

image

Spitaldirektorin will in den Nationalrat

Franziska Föllmi-Heusi vom Spital Schwyz ist als Kandidatin für die Nationalratswahlen nominiert.

image

Eklat am Unispital Zürich: Das sagt der Spitalrat zu den Vorwürfen im Fall Clavien

Der Star-Chirurg Pierre-Alain Clavien fühlt sich vom USZ rausgeschmissen. Nun reagiert André Zemp, Spitalratspräsident, auf dessen Vorwürfe.

Vom gleichen Autor

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.

image

Wer will bei den Helios-Kliniken einsteigen?

Der deutsche Healthcare-Konzern Fresenius sucht offenbar Interessenten für den Privatspital-Riesen Helios.

image

Deutschland: Investment-Firmen schlucken hunderte Arztpraxen

Medizin wird zur Spielwiese für internationale Fonds-Gesellschaften. Ärzte fürchten, dass sie zu Zulieferern degradiert werden.