St. Gallen: Neue Aufseher der kantonalen Spitäler

Spitex-Geschäftsführerin Andrea Hornstein und der Zuger Stadtschreiber Martin Würmli ziehen in den Verwaltungsrat der Spitalverbunde ein.

, 11. Januar 2018 um 14:30
image
  • spital
  • st. gallen
  • personelles
Die Regierung des Kantons St. Gallen hat zwei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat der Spitalverbunde gewählt. Martin Würmli und Andrea Hornstein ersetzen im Juni Guido Sutter und Monika Stalder, die altershalber zurücktreten.
Andrea Hornstein ist diplomierte Pflegefachfrau HF mit einem Masterabschluss in «Management of Social Services» der Fachhochschule St.Gallen. Sie ist Geschäftsführerin der Spitex St.Gallen-Ost.
Martin Würmli ist Stadtschreiber in Zug und verfügt über ein abgeschlossenes juristisches Studium an der Universität St.Gallen sowie das Anwaltspatent. Über Aus- und Weiterbildungen hat er sich weitere Kompetenzen in Public Corporate Governance und Betriebswirtschaft angeeignet. 
Martin Würmli war vor seinem Wechsel nach Zug 2014 auch Stadtparlamentarier in St. Gallen und Präsident der städtischen CVP gewesen, und er arbeitete als Departementssekretär des Gesundheits- und Sozialdepartements von Appenzell Innerrhoden.
Die Regierung wird die beiden Wahlen in der Februarsession 2018 dem Kantonsrat zur Genehmigung vorlegen.
Im Kanton St. Gallen sind die neun kantonseigenen Akutspitäler in vier Spitalverbunden zusammengefasst. Diese Spitalunternehmen wiederum werden von einem Verwaltungsrat beaufsichtigt. Dem Gremium gehören derzeit an:

  • Guido Sutter, Anwalt und Ökonom (Verwaltungsratspräsident, bis 31. Mai 2018).
  • Bruno Urban Glaus, Geschäftsführender Partner und Inhaber von Seestatt Consulting & Interim Management AG (Vizepräsident)
  • Leodegar Kaufmann, Mitinhaber und Partner Inspecta Treuhand AG (2. Vize-Präsident)
  • Yvonne Biri Massler, Direktorin Departement Pflege,  Kantonsspital Baden
  • Walter Kohler, Wirtschaftsmediator SGO
  • Felix Sennhauser, Ärztlicher Direktor Universitäts-Kinderklinik Zürich (Verwaltungsratspräsident ab Juni 2018)
  • Monika Stalder, dipl. Pflegefachfrau HF, pens.
  • Küngolt Bietenhard, Fachärztin FMH Innere Medizin, Hausärztin
  • Peter Altherr, Leiter Amt für Gesundheitsversorgung (Vertreter Gesundheitsdepartement

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Hirslanden: Umbau an der Spitze – näher zu den Regionen

Hirslanden-Zürich-Direktor Marco Gugolz zieht als Regional Operations Executive in die Konzernleitung ein.

image

Was geschieht mit dem Spital Thusis?

Die Stiftung Gesundheit Mittelbünden sucht Wege aus der finanziellen Krise – beraten von PwC. Ein Entscheid soll im Herbst fallen.

image

CSEB: «Herausfordernd, aber zufriedenstellend»

Trotz roten Zahlen und leicht rückläufigen Patientenzahlen gibt sich das Center da sandà Engiadina Bassa optimistisch.

image

Spital STS: Hohe Patientenzahlen bewahren nicht vor Verlust

Sowohl stationär als auch ambulant gab es bei der Spitalgruppe Simmental-Thun-Saanenland 2023 einen Zuwachs.

image

Spital Lachen bricht Neubau-Projekt ab

Nun soll saniert statt neu gebaut werden – aus finanziellen Gründen, aber auch wegen der Flexibilität.

image

Spitalzentrum Biel: Sehr rote Zahlen wegen Sonderabschreiber

Andererseits war 2023 ein Wachstumsjahr für die SZB-Gruppe, es gab einen Rekordwert bei den Patientenzahlen. Und die dynamische Entwicklung setze sich 2024 fort.

Vom gleichen Autor

image

Überarztung: Wer rückfordern will, braucht Beweise

Das Bundesgericht greift in die WZW-Ermittlungsverfahren ein: Ein Grundsatzurteil dürfte die gängigen Prozesse umkrempeln.

image

Kantone haben die Hausaufgaben gemacht - aber es fehlt an der Finanzierung

Palliative Care löst nicht alle Probleme im Gesundheitswesen: … Palliative Care kann jedoch ein Hebel sein.

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.