Insel Gruppe: Neuer Direktor für Onkologie-Klinik

Der Nachfolger von Martin Fey ist bestimmt: Adrian Ochsenbein wird Direktor der Berner Uniklinik für Medizinische Onkologie.

, 16. August 2017, 08:39
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Der Verwaltungsrat der Insel Gruppe hat Adrian Ochsenbein zum Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Medizinische Onkologie gewählt. Ochsenbein übernimmt das Amt im September von Martin Fey, der emeritiert wird.
Adrian Ochsenbein, 50, ist seit 2003 am Inselspital tätig. 2001 erhielt er die Lehrbefugnis an der Universität Zürich, 2003 eine Assistenz- und 2008 eine assoziierte Professur der Universität Bern. 2011 wurde er zum Chefarzt der Universitätsklinik für Medizinische Onkologie und zugleich zum Extraordinarius ernannt.
Ochsenbein sei «aufgrund seines wissenschaftlichen Profils und der klinischen Vernetzung bestens qualifiziert», sagt Martin Fey über seinen Nachfolger. Eine wichtige Aufgabe werde es sein, die Universitätsklinik weiterhin erfolgreich zu positionieren und den Aufbau des geplanten Comprehensive Cancer Centers weiter voranzutreiben.

  • «Neuer Direktor Medizinische Onkologie»: Zur Mitteilung der Insel Gruppe, August 2017.

Ochsenbein wuchs im Kanton Solothurn auf und studierte in Bern. Nach klinischen Stationen in Solothurn und Bern sowie Forschungsaufenthalten in Zürich und in Seattle arbeitete er seit 2003 im Departement für Medizinische Onkologie unter Martin Fey.
Unter anderem erhielt er den Hans-Jucker-Preis für Krebsforschung 2000, den Theodor-Kocher-Preis 2005 und den Otto-Nägeli-Preis 2016. Ochsenbeins Forschungsresultate hätten dazu beigetragen, dass heute immunologische Therapien zu den grössten Hoffnungsträgern der modernen Onkologie und Hämato-Onkologie gehören und bisher unerreichte Therapieresultate am Menschen zeigen, hiess es in der Würdigung zum Otto-Nägeli-Preis.
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