Die Klinik-Clowns meinen es ernst

In Deutschland wird die Arbeit der Therapiehelfer mit der roten Nase zum Politik-Stoff: Jetzt muss sich das Gesundheits-Ministerium in Berlin um ihre Anliegen kümmern.

, 27. Februar 2015 um 23:00
image
  • spital
  • pflege
In Deutschland haben die Klinikclowns seit nunmehr einen eigenen Verband: den Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. Dieser setzt sich unter anderem für die Qualität der Arbeit der Klinikclowns ein, aber er wünscht auch mehr finanzielle Sicherheit für das Gewerbe – weshalb dieses nun finanziell gefördert werden soll. 
Der Dachverband hat dzu eine Petition eingereicht, diese wurde im deutschen Bundestag beraten – und von dort an das Gesundheitsministerium weitergeleitet. Wie die «Ärztezeitung» nun berichtet, wird sich das Ministerium in diesen Tagen der Materie widmen müssen. 
Die Petitionäre wünschen, dass die Arbeit der Klinikclowns stärker anerkannt wird und für deren finanzielle Planungssicherheit zu sorgen. Möglich sei dies zum Beispiel über Änderungen im Krankenhausentgeltgesetz (Paragraf 6 KHEntgG). Denn bislang werden auch die deutschen Klinikclowns fast vollends über Spenden finanziert.
Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

Kantonsspital Aarau: Mehr Betten im Neubau

Wegen einer «unverändert hohen Patientennachfrage» plant das KSA nun doch mehr Betten.

image

Hirslanden: Umbau an der Spitze – näher zu den Regionen

Hirslanden-Zürich-Direktor Marco Gugolz zieht als Regional Operations Executive in die Konzernleitung ein.

image

Was geschieht mit dem Spital Thusis?

Die Stiftung Gesundheit Mittelbünden sucht Wege aus der finanziellen Krise – beraten von PwC. Ein Entscheid soll im Herbst fallen.

image

CSEB: «Herausfordernd, aber zufriedenstellend»

Trotz roten Zahlen und leicht rückläufigen Patientenzahlen gibt sich das Center da sandà Engiadina Bassa optimistisch.

image

Spital STS: Hohe Patientenzahlen bewahren nicht vor Verlust

Sowohl stationär als auch ambulant gab es bei der Spitalgruppe Simmental-Thun-Saanenland 2023 einen Zuwachs.

image

Spital Lachen bricht Neubau-Projekt ab

Nun soll saniert statt neu gebaut werden – aus finanziellen Gründen, aber auch wegen der Flexibilität.

Vom gleichen Autor

image

Überarztung: Wer rückfordern will, braucht Beweise

Das Bundesgericht greift in die WZW-Ermittlungsverfahren ein: Ein Grundsatzurteil dürfte die gängigen Prozesse umkrempeln.

image

Kantone haben die Hausaufgaben gemacht - aber es fehlt an der Finanzierung

Palliative Care löst nicht alle Probleme im Gesundheitswesen: … Palliative Care kann jedoch ein Hebel sein.

image

Brust-Zentrum Zürich geht an belgische Investment-Holding

Kennen Sie Affidea? Der Healthcare-Konzern expandiert rasant. Jetzt auch in der Deutschschweiz. Mit 320 Zentren in 15 Ländern beschäftigt er über 7000 Ärzte.