Spital Affoltern soll Aktiengesellschaft werden

Für das nächste Jahr wurde ein Defizit budgetiert.

, 6. Dezember 2017, 08:40
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An der Delegiertenversammlung sprachen sich die Eignervertreter einstimmig für eine Neuausrichtung des Spitals Affoltern aus – mit 14 zu 0 Stimmen. Dabei soll die Langzeitpflege als Interkommunale Anstalt und für das Akutspital als gemeinnützige Aktiengesellschaft organisiert werden. 
Hinter dem Spital steht derzeit noch ein Zweckverband von 14 Gemeinden im Zürcher «Säuliamt». Die Delegierten hatten bereits im Juli 2017 den Vorbereitungsprozess zur Auflösung bewilligt. Nun können die die Rechtsgrundlagen finalisiert werden. 
Heinz Spälti, Mitglied der Betriebskommission, gab sich an der Delegiertenversammlung überzeugt über die Vorzüge der gemeinnützigen Aktiengesellschaft hin: Mit einem guten Verwaltungsrat könne sie schnell reagieren und im Wettbewerb besser bestehen. 
Das Budget 2018 des Spitals Affoltern weist einen Verlust von 1,77 Millionen Franken aus. Abgelehnt wurde Antrag eines Delegierten, das Budget zurückzuweisen und eine ausgeglichene Rechnung zu erarbeiten. 
Das Spital Affoltern sichert mit rund 700 Mitarbeitenden die erweiterte Grundversorgung im Knonauer Amt mit rund 55‘000 Einwohnern und in der Umgebung. Dazu gehören das Akutspital, Langzeitpflege und ein Psychiatriestützpunkt. Ferner bietet das Spital Affoltern spezielle Angebote Mutter- und Kindbetreuung bei psychischen Problemen und Palliative Care. Es hat einen überregionalen Leistungsauftrag. 
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