Roche kauft Hersteller von Krebsmedikamenten

Dafür zahlt der Basler Konzern bis zu 655 Millionen Euro.

, 28. September 2018, 07:00
image
  • medikamente
  • roche
  • krebs
Roche kauft ein. Der Schweizer Pharmakonzern übernimmt Tusk Therapeutics. Das  britische Unternehmen forscht an Krebsmedikamenten. So entwickelt es Antikörper, welche die Zahl von regulatorischen T-Zellen senkt. Erste Programme sollen gemäss Tusk Ende 2019 zum Einsatz kommen.
Roche zahlt den bisherigen Eigentümern  70 Millionen Euro in Form einer Vorabzahlung. Weiter wurden sogenannte Meilensteinzahlungen vereinbart, wie «Cash» schreibt. Diese können bis zu 585 Millionen Euro betragen.

Artikel teilen

Loading

Comment

2 x pro Woche
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

oder

Mehr zum Thema

image

E-Rezepte sind in Deutschland bisher ein Flop

Deutsche Ärzte wollen keine elektronischen Rezepte ausstellen. Deshalb rückt das Ziel, solche Rezepte bundesweit einzuführen, in weite Ferne.

image

Windpocken: Der Bund empfiehlt die Impfung neu auch für Babys

Bisher wurde die Impfung gegen Varizellen Jugendlichen empfohlen. Nun sollen Säuglinge ab neun Monaten vor der Infektionskrankheit geschützt werden.

image

Lausanner Onkologin erhält 250'000 Franken

Ein Projekt für personalisierte Immuntherapien gegen Krebs erhält grosse finanzielle Unterstützung von der Stiftung Swiss Bridge.

image

Skurril: Ein Patient musiziert während seiner Gehirn-OP

Diese Operation in Italien sorgt in der Medizinwelt für Aufsehen: Ein Patient spielt während einer 9-stündigen Operation mit dem Saxophon.

image

Das Problem mit den Krebsmedikamenten

Ein Drittel der Medikamente, die aktuell gegen Krebs verordnet werden müssen, fehlt auf der Spezialitätenliste. Chefarzt spricht von Zweiklassenmedizin.

image

Krebsdiagnose: Neue Methode verspricht weniger Nebenwirkungen

Schweizer Forschende haben eine Methode für die Diagnose von Tumoren verbessert. Damit sollen Nebenwirkungen in der Niere geringer ausfallen.

Vom gleichen Autor

image

Covid-19 ist auch für das DRG-System eine Herausforderung

Die Fallpauschalen wurden für die Vergütung von Covid-19-Behandlungen adaptiert. Dieses Fazit zieht der Direktor eines Unispitals.

image

Ein Vogel verzögert Unispital-Neubau

Ein vom Aussterben bedrohter Wanderfalke nistet im künftigen Zürcher Kispi. Auch sonst sieht sich das Spital als Bauherrin mit speziellen Herausforderungen konfrontiert.

image

Preisdeckel für lukrative Spitalbehandlungen?

Das DRG-Modell setzt Fehlanreize, die zu Mengenausweitungen führen. Der Bund will deshalb eine gedeckelte Grundpauschale - für den Direktor des Unispitals Basel ist das der völlig falsche Weg.