KSBL: (Noch) kein Gütesiegel für Rehabilitation

Der Swiss-Reha-Vorstand wies den Antrag für die Zertifizierung offenbar einstimmig zurück.

, 8. November 2017, 11:04
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Die «Basler Zeitung» berichtet heute von einer Niederlage des Kantonsspitals Baselland: Der Vorstand von Swiss Reha habe die Bewerbung des KSBL für das Gütesiegel Rehabilation negativ beurteilt – und zwar einstimmig. Die BaZ beruft sich dabei auf Unterlagen, wonach «grundlegende Qualitätskriterien nicht erfüllt» seien und die Qualitätskontrolle im KSBL ungenügend sei.
«Das KSBL erfüllt diverse Kriterien nicht, so zum Beispiel die Kriterien A2 bis A9. Die Erklärung mit dem Lean Management genügt nicht», so das zitierte Protokoll der Swiss-Reha-Vorstandssitzung vom Oktober. «Deshalb kann die Swiss Reha derzeit nicht auf das Gesuch des KSBL eintreten. Die Fallzahlen müssen in jedem Fachgebiet und an jedem Standort erreicht werden.» Das heisst: Offenbar erreicht das Kantonsspital an gewissen Standorten die Mindestfallzahlen teilweise nicht und versuchte, die Zahlen standortübergreifend anrechnen zu lassen.
In einer Reaktion gegenüber der BaZ äusserte sich der CEO des Kantonsspitals, Jürg Aebi, gelassen: Das Ziel bleibe die Zertifizierung, diese Bewerbung sei nur ein erster Schritt gewesen. Man habe Zeit, die Defizite bei den Qualitätskriterien zu beheben.
Neben der Rehab Basel und der Reha Rheinfelden, die in der Umgebung bereits das Swiss-Reha-Zertifikat haben, soll demnächst auch das Bethesda-Spital das Gütesiegel erlangen.
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