Haben wir das Gröbste nun überstanden?

Die Sterbestatistik des Bundes zeigt derzeit Erfreuliches: Nach den beiden hohen Sterbewellen gab es nur noch eine Mini-Welle, die schon wieder abebbt.

, 27. Oktober 2021, 07:05
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Die Auswirkungen der Pandemie lassen sich immer mehr in Zahlen fassen. Und derzeit sehen diese gut aus. So zeigt die wöchentliche Aufzeichnung der Todesfälle in der Schweiz, dass den beiden hohen Wellen mit Übersterblichkeit derzeit kein erneuter Anstieg folgt.
Nach den massiv höheren Sterbezahlen im April und gegen Ende des Jahres 2020, bewegen sich diese nun immer noch im «normalen» Bereich. Das heisst: Innerhalb jener Bandbreite, die statistisch zu erwarten ist.
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Quelle: Bundesamt für Statistik
Auffällig an den Kurven ist auch Folgendes: Von Mitte Februar bis Ende März dieses Jahres, also in der Zeit nach der zweiten Welle der vielen Corona-Todesfälle, starben so wenig ältere Menschen, wie es üblicherweise erst im Sommer – also in jener Zeit mit der geringsten saisonalen Sterblichkeit – der Fall ist. Gegenüber der statistisch erwarteten Zahl starben in diesen sieben Wochen 1000 Personen weniger.
In der Grafik ist dies daran zu erkennen, dass die blaue Kurve unter dem grauen Normalbereich liegt. Diese «Untersterblichkeit» kommt laut dem Bundesamt für Statistik BFS daher, dass von den gut 10 000 Menschen, die in der ersten und zweiten Corona-Welle verstarben, einige sowieso kurz vor ihrem Lebensende standen und durch Covid-19 vermutlich nur wenige Wochen oder Monate ihres Lebens verloren hatten. Eine Gesamtbilanz der Todesfälle infolge von Covid-19 kann das BFS erst am Ende der Epidemie in der Schweiz ziehen.
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