Nachwuchsforschung: Diese Ärzte erhalten Förderbeiträge

Im Rahmen des nationalen «MD-PhD-Programms» werden dieses Jahr 13 Forschungsprojekte unterstützt. Die Gesamthöhe der Beiträge: über 2.3 Millionen Franken.

, 7. Juli 2022, 08:00
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Die Beiträge des nationalen MD-PhD-Programms ermöglichen dieses Jahr 13 forschenden Ärztinnen und Ärzten ein Doktorat in Naturwissenschaften, Public Health Wissenschaften, klinischer Forschung oder biomedizinischer Ethik an einer Schweizer Hochschule.
Dieses Jahr hatten die lokalen MD-PhD-Kommissionen 22 Gesuche vorselektioniert, daraus bestimmte die Nationale Expertenkommission 13 Kandidatinnen und Kandidaten, die eine Zusprache erhalten. 

Beiträge decken das Salär der Jungforschenden

Die Beiträge in Gesamthöhe von über 2,3 Millionen Franken decken das Salär der jungen Forschenden und werden vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF), von der Krebsforschung Schweiz (KFS) und von der Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) finanziert. 
 Folgende Personen werden mit einem individuellen MD-PhD-Beitrag gefördert:

  • Dalga Delal, Centre médical universitaire, Université de Genève (SNF): «The role of PCK1 in kidney health and disease»; 203’112 Franken.
  • Daskalou Dimitrios, Département des neurosciences cliniques, HUG Genève (SAMW): «NADPH oxidase 3 inhibition to prevent radiosurgery-induced hearing loss in vestibular schwannoma»; 203’112 Franken.
  • Epiney Justine, Swiss Institute for Experimental Cancer Research, EPFL Lausanne (KFS): «Identification of resistance mechanisms limiting Antibody-Dependent Cellular Phagocytosis (ADCP) in B-cell lymphoma»; 191’553 Franken.
  • Ferrari Timothée, School of Life Sciences, EPFL Lausanne (SNF): «Next Generation Multi-modal Analysis of Tumoral Heterogeneity in Peripheral Blood»; 191’553 Franken.
  • Gadiri Mehdi Ali, Institute of Bioengineering, EPFL Lausanne (SNF): «Development of a microrobotic device for cardiovascular interventions»; 191’553 Franken. 
  • Haas Christian, Dermatologie/Biomedical Engineering, Universitätsspital/Universität Basel (SNF): «OCT-guided laser skin ablation system»; 188’250 Franken. 
  • Jones Samuel, Département des neurosciences cliniques, CHUV Lausanne (SAMW Ott-Beitrag): «Identification of autoreactive CD8+ T cells in MS patients using autologous human-induced pluripotent stem cell-derived brain cells»; 191’553 Franken.
  • Kaymak Deniz, Departement Biomedizin, Universität Basel, (KFS): «Deciphering the role of ID1 in tumor-associated microglia in glioblastoma»; 188’250 Franken.
  • Kim James, Pädiatrische Onkologie, Kinderspital Zürich (KFS): «Relapsed TCF3-PBX1 ALL - Identifying drivers of resistance in a model of relapsed very high risk ALL»; 126’601 Franken.
  • Kübler Lukas, Departement Biomedizin, Universität Basel (SNF): «Tumor reactive stroma in cholangiocellular carcinoma: mechanisms of induction and impact on response to chemotherapy»; 188’250 Franken.
  • Mazza Léna, Centre médical universitaire, Université de Genève (SNF): «Natural substrates of multidrug efflux pumps in Pseudomonas aeruginosa: a possible source for efflux pumps inhibitors?»; 146’692 Franken.
  • Rath Matthias, Institute of Experimental Immunology, Universität Zürich (SNF): «Regulatory T cells in Th17 dominated disease»; 189’902 Franken.
  • Von Hoyningen-Huene Alexander, Département de neurosciences fondamentales, Université de Genève (SAMW): «Cellular determinants of subthalamic nucleus function»; 203’112 Franken.

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