Durch diese Zusammenführung hat die Gesundheitstochter der Migros ihr Filialnetz neu mit 35 Standorten mehr als verdoppelt. Es entstand das grösste Netzwerk in der ambulanten medizinischen Grundversorgung, hält die Migros fest.
Am Mittwoch präsentierte der Detailhandels-Riese seinen Jahresbericht. An der Medienkonferenz gab das Unternehmen auch ein paar Hinweise zum weiteren Engagement im Gesundheitsbereich. Das sind die sieben wichtigsten Punkte:
- Engagement: Im Ausblick auf das Jahr 2016 hält die Migros «ein verstärktes Engagement im Gesundheitsbereich fest».
- Digitalisierung: Die Migros kündigte neue digitale Angebote im Gesundheitsbereich an. Federführend sei dabei die Firma Medbase. (mehr auch hier)
- Kundendaten: Der Migros geht es nun darum, diese Angebote mit den verschiedenen Leistungen der Migros-Welt zu verknüpfen: Gesundheits- und Fitnesszentren, Klubschule-Kurse oder Angebote aus dem SportXX oder Rezepte für Personen mit einer Nahrungsmittelintoleranz.
- Cumulus/Datenschutz: Der orange Riese verspricht eine scharfe Trennung: Sobald es um medizinische Angebote gehe, werde und dürfe Cumulus keine Rolle spielen, sagt die Migros.
- Umsatzwachstum: Die Migros rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent im Geschäft mit der Gesundheit.
- Nischengeschäft: Aus der Perspektive der gesamten Migros-Gruppe bleibt das Geschäft mit der Gesundheit eine Nische: Der gesamte Gesundheitsbereich werde in fünf Jahren ein Prozent des Umsatzes ausmachen. Gemessen am heutigen Umsatz wären das rund 270 Millionen Franken.
- Kein Spital: Die Migros will kein Spital kaufen. «Eher werden wir auf Online gehen», wird die Migros auf Twitter zitiert.
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