Das Notfallzentrum für Erwachsene des Inselspitals zählte im vergangenen zweiten Halbjahr 21‘795 Patienten. Rund die Hälfte waren Selbsteinweiser. Häufigste Diagnosen: Unfallverletzungen.
Im Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche des Inselspitals
wurden zudem laut der Mitteilung 10‘586 Notfälle behandelt, wovon zwei Drittel Selbsteinweiser. Häufigste Notfall-Diagnose: Hirnerschütterungen, Fieber und Rissquetschwunden.
Die Anzahl der Notfälle im zweiten Halbjahr 2015 ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 damit um insgesamt etwa 10'000 Fälle zurückgegangen. Die weiteren Zahlen:
- Stadtspital Tiefenau behandelte 4'736 Notfälle, mehr als doppelt so viel wie im ersten Halbjahr. Am häufigsten: Harnwegsinfektionen und Herzinsuffizienz.
- Aarberg, Münsingen und Riggisberg verzeichneten 10‘451 Notfälle – mehrheitlich Selbsteinweiser. Die häufigsten Diagnosen: Herzinsuffizienz und Hirnerschütterung, Herzrhythmusstörung/Kollaps oder Harnwegsinfektion.