Ich gehöre zu den Coronagegnern. Oder ich sage lieber: zu den Coronagegnerinnen. Denn gerade bei diesem Thema müssen die Frauen sichtbar gemacht werden. Unter Coronagegnern stellt man sich sonst nur lauter Männer vor, die gegen Corona sind. Aber ich möchte sagen: Ich bin ausdrücklich als Frau gegen Corona.
Ja, ich bin total gegen Corona. Ich finde Corona mega unpraktisch und total daneben. Deshalb habe ich mich impfen lassen. Und impfen heisst, dass man sich auch intensiv mit den Nebenwirkungen beschäftigt.
Also: Ich spürte als erstes einen sehr starken Schmerz im linken Oberarm. Wie wenn mich jemand stechen würde. Als ich das der Apothekerin sagte, fand sie gleich: «Das ist völlig normal.» Studien hätten gezeigt, dass 83,7 Prozent der Impflinge einen Stich in den Oberarm spüren.
Ich war beruhigt. Zuhause testete ich dann gleich mit einem Magneten, ob mir mit dem Impfstoff eventuell ein Mikro-Chip eingeschleust worden sei. Der Magnet haftete nicht. Aber das ist ja kein Beweis. Vielleicht sind die Chips mittlerweile antimagnetisch ausgerüstet.
Abends kam dann schon die nächste Nebenwirkung: Ich wurde sehr müde. Meine Familie wiegelte sofort ab: «Das ist normal. Um diese Zeit gehst du immer ins Bett.» Am nächsten Tag ging es mir tatsächlich besser. Doch gegen Mittag begann ich plötzlich stark zu schwitzen. Als ich meiner Kollegin von meinen Schweissausbrüchen erzählte, sagte sie: «Du ja, ich finde es auch unerträglich heiss heute. Sie haben über 30 Grad gemeldet.»
Ein paar Tage später – ich hatte die Impfung schon fast vergessen – kam sie dann aber, die Nebenwirkung: Mich stach eine Biene. Und zwar genau in den Arm, wo ich geimpft war und nach genau sechs Tagen. Das ist ja wohl kein Zufall, oder?